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Verunglückter Junge konnte Krankenhaus verlassen

Vechelde Verunglückter Junge konnte Krankenhaus verlassen

Bettmar. Nach dem tragischen Unfall im Naturfreibad Vechelde-Bettmar meldet sich nun der Vorsitzende des Freibad-Vereins, Olaf Wilkens, zu Wort. Dort war ein siebenjähriger Junge unter dem Geländer des Fünf-Meter-Sprungturmes hindurch gerutscht und hinuntergefallen, wobei er sich mehrere Brüche zuzog (PAZ berichtete).

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Der Sprungturm des Naturfreibades.

Quelle: oh

Wilkens erklärt, warum das tragische Geschehen erst eine Woche später publik wurde: Die Mitglieder seien nach dem Unfall gewissermaßen wie gelähmt gewesen. „Die letzten Tage waren auch für uns Ehrenamtliche nicht einfach, wir sind alle berufstätig und konnten uns nur in unserer Freizeit mit dem Geschehenen befassen. Das ist für alle sehr belastend“, bittet der Vorsitzende um Verständnis. „Unsere ersten Gedanken waren bei dem verunglückten Jungen und dessen Familie, bei der ich mich an dieser Stelle für den freundlichen Kontakt bedanken möchte.“ Auch der Betreuung der Rettungsschwimmer habe nach dem tragischen Unglück ein Hauptaugenmerk gegolten. „Ein Verschweigen des Unfalls war nie unsere Absicht.“

Hocherfreut berichtet Wilkens, dass der verunglückte Junge das Krankenhaus bereits verlassen habe: „Wir haben mit ihm gesprochen und werden ihn besuchen, wenn die Eltern einverstanden sind.“ Um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden, hat der Verein zusätzliche Sicherungsmaßnahmen am Sprungturm in Auftrag gegeben. Bis zu deren Abschluss bleibt der Turm geschlossen.

Um Geld für die Bauarbeiten zu sammeln, starten die Schwimmer vom MTV Vechelde am Sonnabend, 17. August, eine Spendenaktion unter dem Motto „Schwimmabzeichen für den guten Zweck“. Zudem wird am Samstag das zehnjährige Bestehen des Freibad-Vereins gefeiert. „Wir wünschen uns, dass viele Vereinsmitglieder und Gäste die Spendenaktion der MTV Schwimmer unterstützen und die Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen unseres Vereins besuchen“, sagt Wilkens. Nicht die Spendensumme sei ausschlaggebend, sondern zahlreiche Teilnehmer, die ein deutliches Zeichen für den Erhalt des Freibades setzen und damit auch den Freibad-Vorstand in seiner Arbeit bestätigen.

Und noch etwas ist Wilkens wichtig: Nach dem Bericht über Blaualgen im Wipshäuser See musste der Verein viele Anfragen besorgter Badegäste zur Wasserqualität im Freibad bearbeiten. „Das Landesgesundheitsamt hat uns aber aktuell eine gute Wasserqualität bestätigt.“

web

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