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Verkehrs-AG hält an Plänen fest

Denstorf Verkehrs-AG hält an Plänen fest

Denstorf. Protest erhob sich am Donnerstagabend bei der Bürgerversammlung zur Buslinie 450 im Dorfgemeinschaftshaus Denstorf. Der Grund: Die Braunschweiger Verkehrs-AG hält an ihren Änderungsplänen fest, durch die die Ortschaften Denstorf und Klein Gleidingen nicht mehr angefahren würden.

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Protest gegen die Änderung der Buslinie 450: Zahlreiche Einwohner waren zur Versammlung ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen.

Quelle: im

Hintergrund für die geplante Änderung sei das hohe Fahrgastaufkommen in Braunschweig-Lamme, legte Jörg Meier, Bereichsleiter Angebotsplanung und Marketing von der Braunschweiger Verkehrs-AG, dar. Um diesem gerecht zu werden, soll die 450 nicht mehr über die B1 fahren, sondern von Vechelde über Vechelade, Wedtlenstedt und Lamme nach Braunschweig. Die Einwohner aus Denstorf und Klein Gleidingen, die dann nicht mehr bedient werden, sollen mit dem stündlich verkehrenden Zubringerbus 511 nach Wedtlenstedt fahren, um dort in die 450 umzusteigen. Die Fahrtzeit verlängere sich dadurch um 18 Minuten, informierte Meier. Die 511 soll werktags von 5 bis 23 Uhr sowie von Freitag auf Sonnabend sogar bis 1.30 Uhr fahren.

Zwischenzeitlich sei auch untersucht worden, ob die städtischen Linien 422 und 433 die Lammer Fahrgäste aufnehmen könnten, teilte Meier mit. „Sie kamen aufgrund der geringen Vertaktung nicht infrage.“

Die Forderung des Zweckverbandes Großraum Braunschweigs, wie auch der Gemeinde Vechelde, die Buslinie 418 zu verlängern, um die Lammer Fahrgäste aufzunehmen, habe keinen Eingang in die Planungen der Verkehrs-AG gefunden. „Die baulichen Voraussetzungen müssten dafür erst geschaffen werden“, erklärte Meier. Hintergrund: Am Raffteich-Bad gebe es keine Durchfahrt.

Aufgrund des Bürgerwillens sowie der eigenen Einschätzung will die Vechelder Verwaltung dem Verwaltungsausschuss empfehlen, die Linienänderung abzulehnen, teilte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) mit. Zudem wolle die Gemeinde in ihrer Stellungnahme an die Landesnahverkehrsgesellschaft, die in dieser Sache zu entscheiden hat, darauf hinweisen, dass dem erhöhten Fahrgastaufkommen durch die Linie 418 Rechnung getragen werden könne. Wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann, ist offen: „Wir haben die Änderung zum 3. September beantragt“, so Meier. „Wir hoffen, dass die Entscheidung innerhalb der nächsten zwei Wochen erfolgt.“

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