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Vechelder Nothelfer erhält Einladungvon Bundespräsident Gauck

Vechelde Vechelder Nothelfer erhält Einladungvon Bundespräsident Gauck

Vechelde. Eine besondere Ehre ist nun dem Vechelder Nothelfer Bernd Gisch zuteil geworden: Er hat eine Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue in Berlin erhalten, das am 5. und 6. September stattfindet.

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Der Vechelder Nothelfer Bernd Gisch - hier bei einem Einsatz im westafrikanischen Benin.

Quelle: privat

Am ersten Veranstaltungstag werden Menschen mit einer Einladung gewürdigt, die sich in bemerkenswerter Weise ehrenamtlich engagiert haben und um das Gemeinwohl verdient gemacht haben - so wie Bernd Gisch. Der Irak-Krieg, die Flutkatastrophe im westafrikanischen Benin 2010, das Erbeben in Haiti im selben Jahr: Der Wahl-Vechelder ist seit 25 Jahren für Hilfsorganisationen in der ganzen Welt tätig, zuletzt 2013 nach dem verheerenden Tsunami auf den Philippinen (PAZ berichtete).

Für sein ehrenamtliches Engagement für Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, die Kindernothilfe und „Humedica“ ist der 53-Jährige schon mehrfach ausgezeichnet worden: Er war „Bayer des Jahres“ 2003, erhielt den Sächsischen Fluthelfer-Orden und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Dennoch hat ihn nun die Einladung des Bundespräsidenten zum Bürgerfest überrascht: „Das kam aus heiterem Himmel“, sagt der Rettungsassistent und Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin. Was ihn in Berlin erwartet, weiß er nicht. Für das Fest vorgeschlagen wurde er von seinem Arbeitgeber Volkswagen, wo er im Gesundheitsschutz tätig ist.

Den Ausschlag für Gischs außergewöhnliches Engagement gab eine persönliche Tragödie: „Meine Frau ist an einem Gehirntumor gestorben und ich musste hilflos zuschauen“, erzählt Gisch ganz offen. Manchmal seien auch den Helfern bei den weltweiten Einsätzen Grenzen gesetzt. „Zuhause denke ich oft darüber nach, was ich noch hätte tun können.“

Ans Aufhören denkt Gisch aber noch lange nicht, sein „Abenteuer Menschlichkeit“ geht weiter: „Ich fühle mich geistig und körperlich sehr fit und besuche weiterhin Fortbildungen.“ Die nächste Anfrage ist bereits da: Ein zwei- bis dreiwöchigen Einsatz in Liberia, wo die hochansteckende Ebola-Krankheit ausgebrochen ist.

mir

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