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Vechelder Katastrophenhelfer zu Besuch beim Bundespräsidenten

Vechelde Vechelder Katastrophenhelfer zu Besuch beim Bundespräsidenten

Vechelde. Zu Gast bei Bundespräsident Joachim Gauck war jetzt der Vechelder Bernd Gisch. Der Katastrophenhelfer hatte eine persönliche Einladung erhalten und war einer von insgesamt 4500 ehrenamtlich Engagierten aus ganz Deutschland, die am Freitagabend ins Schloss Bellevue eingeladen worden waren. Am darauffolgenden Tag stand der Park von Schloss Bellevue beim Bürgerfest dann allen Interessierten offen.

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Bernd Gisch (Fünfter von rechts) und Vertreter und Mitarbeiter von VW zusammen mit Bundespräsident Joachim Gauck und Sänger Peter Maffay.

Quelle: oh

„Es war ein toller Tag“, zieht Gisch Bilanz. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Sonja Schnurrbusch und weiteren VW-Mitarbeitern war er nach Berlin gereist, wo er auf Bundespräsident Joachim Gauck, Sänger Peter Maffay und Vertreter aus Politik und Medien traf. „Der Bundespräsident war sehr sympathisch und locker und er schätzt das Ehrenamt sehr“, beschreibt Gisch seinen Eindruck. Im persönlichen Gespräch habe Gauck sogar berichtet, schon einmal von dem Vechelder und seinem Hilfseinsatz auf den Philippinen gehört zu haben.

Gisch (53) ist seit 24 Jahren als Fachkrankenpfleger Anästhesie/Intensivmedizin, als Rettungsassistent und Koordinator für Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Humedica und die Deutsche Kindernothilfe rund um den Erdball tätig. So war er bereits in Ruanda, Syrien, Kongo, Iran, Haiti und auf den Philippinen. Für seine Einsätze wird er von seinem Arbeitgeber, Volkswagen Salzgitter, wo er seit 2004 als medizinische Fachkraft im Gesundheitswesen tätig ist, freigestellt. Für sein Engagement wurde er bereits mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Meist sind Gischs Einsätze kurzfristig, doch bereits jetzt laufen die Planungen für einen Einsatz im Nordirak Mitte Dezember: „Ich war schon zwei Mal dort und habe noch viele Kontakte. Viele Leute freuen sich, wenn sie mich wiedersehen“, schildert er. Noch sei aber die Sicherheitslage unklar, daher seien zwei Helfer von Humedica vor Ort, um diese abzuchecken.

mir

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