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Vechelder Jugendliche standen vor und hinter der Kamera

Vechelde Vechelder Jugendliche standen vor und hinter der Kamera

Vechelde. Einmal als Filmheld oder Leinwand-Diva vor der Kamera stehen - welcher Jugendliche wünscht sich das nicht? Doch was kommerzielle Medien mit Sendungen wie DSDS zum passiven Konsumieren anbieten, das hat die Vechelder Jugendpflege schon seit mehreren Jahren locker überrundet.

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Lieber selber Kino machen als passiv konsumieren: Die Jugendlichen im Treff in Vechelde stehen selber vor und hinter der Kamera.

Quelle: hui

Denn hier stehen die Kinder und Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren tatsächlich vor der Kamera - und auch dahinter. Die Filme, die sie machen, behandeln Themen, die sie selber interessieren, und sie haben sie sich auch noch selber ausgedacht.

Im Rahmen der schulischen Ganztagsbetreuung hat die Vechelder Jugendpflege zusammen mit der Filmwerkstatt Vechelde und dem Jugendzentrum Treff mit Schülern von Vechelder Schulen unter Federführung von Roger Plagge diesmal sechs Filme gedreht. „Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das hier schon stattfindet“, sagt Johannes Zimmermann, Sozialarbeiter im Treff. „Meistens geht man von einer Grundidee für ein Filmthema aus, und die Kinder erfinden noch so viel mehr um die zentrale Handlung, dass man gar nicht alles in den 20 oder 30 Minuten unterbringen kann.“

Aber was heißt es schon, ein Mal vor der Kamera zu stehen? „Ich bin zum dritten Mal dabei“, sagt Benedikt Saatze. In dem Film „Game over“ über Drogen spielt der gutmütig wirkende Junge einen knallharten Drogendealer - schauspielerische Fähigkeiten sind durchaus erforderlich.

„Wir lachen viel, können aber vor der Kamera auch ernsthaft arbeiten“, erklärt Alina Borisov (12). Katharina Senger (13) meint: „Wir haben viel gelernt, zum Beispiel, dass man vor der Kamera gut und verständlich spricht, ohne zu stottern.“ Eine der wenigen, die zum ersten Mal dabei war, ist Hannah Wegener (12): „Ich fand es schon sehr komisch, mich selber im Film zu sehen!“

Neben „Game over“ sind Filme mit Titeln wie „Lebt Frau Berger noch?“ - Untertitel: Hausmeister des Grauens, „Cliquenstress“, „Abzockergang“, „Basti - eine Eltzte-Lovestory“ und „Absturz“ entstanden, die an diesem Wochenende mehrfach vor Publikum gelaufen sind.

hui

  • Wer das verpasst hat, kann sich am Dienstag, 26. November, um 15.30 Uhr vier der Filme im Treff anschauen.
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