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Vechelder (29) soll Frau um 15 000 Euro betrogen haben

Kreis Peine Vechelder (29) soll Frau um 15 000 Euro betrogen haben

Peine. Ein 29 Jahre alter Vechelder hatte gegen einen Strafbefehl wegen Fahrens ohne Führerschein Widerspruch eingelegt. Vor dem Amtsrichter sollten aber nach einer Zusammenlegung mit einem anderen Verfahren auch viel schwerer wiegende Betrugsfälle abgearbeitet werden, bei denen der gelernte Versicherungskaufmann unter anderem eine Hauswirtschaftsgehilfin (57) aus Rethen um 15 000 Euro betrogen haben soll.

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Das Amtsgericht in Peine: Ein Vechelder soll eine Frau aus Rethen um 15 000 Euro betrogen haben.

Quelle: A

Gleich mit zwei Verteidigern war der Angeklagte zum Prozess erschienen. Das ergab sich aus der Tatsache, dass zwei Verfahren gegen ihn verbunden wurden. Aus ökonomischen Gründen konnte die Staatsanwaltschaft die Beschäftigung zweier Pflichtverteidiger für einen Beschuldigten aber nicht billigen. Die einigten sich schließlich, wer den Mandanten in der Hauptverhandlung vertreten soll. Weil sich aber jeder nur auf einen bestimmten Teil der Anklage spezialisiert hatte, musste die Verhandlung ausgesetzt werden, bis der Anwalt sich auch in die anderen Tatvorwürfe eingearbeitet hat.

Zum Fall: Auf den Tipp einer Arbeitskollegin hin hatte die Frau aus Rethen dem Beschuldigten 15 000 Euro als Anlage zur lukrativen Verzinsung anvertraut. Jene Kollegin hatte mit ihm kostengünstige Versicherungsverträge abgeschlossen und musste durch Zufall feststellen, dass unter anderem ihr Auto gar nicht versichert war. Dadurch stutzig geworden, forderte auch die 57-Jährige ihr Geld zurück - bis heute vergebens. Immerhin kann sie sich insoweit glücklich schätzen, dass sie dem Angeklagten „nur“ 15 000 Euro gegeben hat - ursprünglich sollte es fast die doppelte Summe sein.

Während der Beweisaufnahme kam nicht nur der Betrugsfall an der Rethenerin zur Sprache. So blieb der Beklagte einer Firma 1500 Euro schuldig, die in seinem Auftrag eine professionelle Website gestaltet hatte. Außerdem gehen etliche Fälle von Internet-Betrug auf sein Konto, bei denen er unter anderem hochpreisige Kameras, Objektive und Smartphones verkauft hatte, das Geld dafür bekam, aber die Ware nie versendete. Mittlerweile steht dem Mann aus Vechelde auch noch ein weiteres Verfahren wegen groß angelegten Betrugs an. Er hatte von einem Peiner Baustoffhandel Baumaschinen und Geräte bezogen, ohne sie zu bezahlen (PAZ berichtete). Der neue Verhandlungstermin für den 29-Jährigen steht noch nicht fest.

hui

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