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Vechelde: Kritik an neuen Bauplätzen zwischen Eibenweg und Kiefernweg

Vechelde Vechelde: Kritik an neuen Bauplätzen zwischen Eibenweg und Kiefernweg

Vechelde. Vechelde wächst und wächst und wächst - doch nachdem die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses der Gemeinde am Mittwochabend bereits grünes Licht für 57 neue Baugrundstücke in Denstorf („Zum Denstorfer Holz“) sowie zehn weitere in Vechelde („Am Windmühlenberg Ost“) gegeben hatten, schien es dann doch genug zu sein.

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Stieß auf Kritik im Planungausschuss: Die von der Verwaltung geplante Bebauung zwischen Eiben- und Kiefernweg in Vechelde. Hier könnten vier Einfamilienhaus-Bauplätze entstehen.

Quelle: oh

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, unter dem Titel „Stapelacker II“ einen Bebauungsplan für vier Einfamilienhäuser zwischen Eiben- und Kiefernweg in Vechelde aufzustellen - und stieß damit auf Kritik.

Ursprünglich hatten an dieser Stelle bereits die Eisenbahnfreunde Lengede vorgehabt, eine kleine Bahn für Kinder - wie auf dem Lengeder Seilbahnberg - fahren zu lassen, der Ortsrat Vechelde/Vechelade hatte dies aber wegen der Anwohner abgelehnt. Nun sollten dort stattdessen Baugrundstücke entstehen.

Die Bewerber für Bauland seien nach wie vor zahlreich, außer der zehn Grundstücke im Bereich der Bahngleise gebe es in Vechelde keine freien Bauplätze mehr, begründete Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD). Darüber hinaus habe die Gemeinde Finanzierungsbedarf, verwies er auf den angedachten Kreuzungsumbau der Köchinger Straße im Kernort (PAZ berichtete). Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr halte das Projekt für gerechtfertigt und wolle nun einen Vorentwurf machen. „Dafür brauchen wir jede Mark“, so der Bürgermeister. Zudem sei von der Verwaltung die Errichtung einer weiteren Kita- und Krippengruppe in Wedtlenstedt angedacht. Insgesamt ließen sich mit dem Verkauf der rund 3000 Quadratmeter Bauland 300 000 Euro erzielen.

Ulrich Reimers, Natur- und Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde, verwies darauf, dass das kleine Baugebiet die letzte Grünanlage in Vechelde kosten würde. Auch Hansjörg Jäger (CDU) erklärte, es handele sich um eine stark frequentierte Grünfläche, die mit der Bebauung verloren gehe. Er schlug vor, nur die unteren beiden Grundstücke zu realisieren. Komplett ablehnend stand Bernd Hoffmann (Grüne) den Bauplätzen gegenüber: „Ich finde es an der Stelle unmöglich“.

Der Bürgermeister entgegnete, in unmittelbarer Nähe sei eine ein Hektar große Streuobstwiese angepflanzt worden, insgesamt schließe sich dort eine drei bis vier Hektar große Grünfläche an. „Das Baugebiet nimmt niemandem einen Naherholungsbereich weg!“

Letztlich gab der Ausschuss zum Vorhaben keine Empfehlung ab. Gescheitert ist es damit aber nicht. Das Gremium will zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens erneut darüber beraten.

web

Info

Das sagt der Ortsrat

Anders als der Umwelt- und Planungsausschuss habe der Ortsrat Vechelde/Vechelade dem Bebauungsplan „Stapelacker II“ grundsätzlich zugestimmt, so Ortsbürgermeister Horst Hartmann (SPD) auf PAZ-Anfrage. Allerdings sollten die Grundstücke in L-Form angeordnet werden, um mehr Grünfläche zu erhalten. Die Entscheidung fällt der Verwaltungsausschuss.

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