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Vechelde: Gute Zahlen, große Zustimmung

Vechelde Vechelde: Gute Zahlen, große Zustimmung

Vechelde . Ungewohnte Einigkeit im Vechelder Gemeinderat beim Haushalt 2013: Geschlossen verabschiedete das Gremium gestern Abend den Etat für das kommende Jahr. Dieser weist einen kleinen Überschuss von 56000 Euro, im außerordentlichen Ergebnis sogar Einnahmen in Höhe von 2,75 Millionen Euro aus.

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Einig über den Haushalt: Der Rat der Gemeinde Vechelde verabschiedete geschlossen den Etat 2013.

Quelle: A

Das Plus resultiert aus dem Verkauf von Bauland: Im kommenden Jahr will die Gemeinde gleich zwei neue Baugebiete realisieren und zwar das Gebiet „Auestraße“ in Wahle mit rund 90 Bauplätzen und das deutlich kleinere Gebiet „Vor dem Talwiesenkamp II“ in Vechelde.

Nachdem es zunächst unklar war, ob die Gemeinde das Gelände in Vechelde erwerben könnte, hat es nun eine Einigung mit den Grundstückseigentümern gegeben. Dort sollen 25 bis 30 Bauplätze entstehen, die ab Spätsommer bebaut werden können. Die Gemeinde rechnet hier mit Einnahmen von 150000 Euro.

CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Flamm sprach von positiven Zahlen. Grundsätzlich habe die Gemeinde den richtigen Weg eingeschlagen. Dennoch gebe es strukturelle Defizite, etwa bei den Gemeindestraßen und gemeindeeigenen Gebäuden. „Wir brauchen eine Prioritätenliste“, forderte er und warnte im Hinblick auf das Baugebiet in Wahle: „Es besteht die Gefahr, dass die Gemeinde durch zu viel Beton nicht mehr attraktiv ist. Nur Geld zu scheffeln, ist zu kurz gedacht.“

Auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Doris Meyermann zog ein positives Fazit: „Die für uns wichtigen Strukturen wie Sicherung der Schulstandorte, Krippen, Dorfgemeinschaftshäuser und Feuerwehren bleiben erhalten.“ Nun gelte es bei der Realisierung der Baugebiete ökologische Gesichtspunkte zu verfolgen. Auch für die Grundschule Vechelde müsse schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden.

Dass Vechelde als eine der wenigen Kommunen einen Überschuss im Haushalt vorweisen könne, unterstrich SPD-Ratsfraktionschef Romec Manns: „So ganz falsch können wir es also nicht gemacht haben.“ Geschlossen stimmten der Rat dem Etat 2013 zu.

Weniger Harmonie herrschte bei einem Antrag der CDU-Fraktion, die Ortsratsmittel um 50 Prozent zu erhöhen. „Mein Eindruck ist nicht, dass die Ortsräte das Geld benötigen“, verwies Manns auf die aktuellen Ausgabereste. Hans-Werner Fechner (CDU) betonte dagegen, Ortsräte müssten „in der Lage sein, selbst etwas zu entwickeln.“ Meyermann erklärte: „Ohne neue Aufgaben brauchen die Ortsräte auch keine neuen Mittel.“ Mit den Stimmen von Grünen, SPD und WVS wurde der Antrag abgelehnt.

web

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