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Vater und Sohn erfinden Gesellschaftsspiele

Vechelde Vater und Sohn erfinden Gesellschaftsspiele

Vechelde. Für Stefan und Louis Malz aus Vechelde haben die Spiele schon lange begonnen. Seit vier Jahren erfinden Vater und Sohn Gesellschaftsspiele. Nun ist ihr erstes Spiel „Edo“ auf dem Markt.

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Spieleerfinder Louis (links) und Stefan Malz aus Vechelde mit ihrem ersten verlegten Spiel „Edo“.

Quelle: web

Klassische Langeweile war es, die Stefan Malz und Sohn Louis (13) zu Spieleerfindern werden ließ. Gespielt wurde schon immer viel im Malzschen Haushalt und so wurde aus einer spaßigen Idee ziemlich schnell Ernst, erzählt Stefan Malz.

Auf viel Interesse bei Verlagen stieß der erste Prototyp, bei dem es ein Höhlensystem zu erforschen galt, jedoch nicht. „Erst das zweite Spiel hat dann in der Familie richtig eingeschlagen“, erzählt der 44-jährige Softwareentwickler. „Ich musste es bestimmt hundert Mal mit meiner Frau spielen.“ Ein Verlag interessierte sich aber auch diesmal nicht dafür. Und so wurde weiter getüftelt, am Computer Spielbretter entworfen, Spielfiguren gekauft und Testspieler angeworben. Erst mit dem Spiel „Edo“ gelang dem Vater-Sohn-Duo, was es so lange erhofft hatte. „Wir hatten inzwischen viele Kontakte geknüpft, bei Spieleautorentreffen und Spielerunden“, schildert Stefan Malz. Der entscheidende Wendepunkt war jedoch ein Spielewochenende im Spielzentrum Drübberholz. Dort trafen Louis und Stefan Malz auf einen Redakteur des Spiele-Verlags „Queen Games“. „Das war der entscheidende letzte Kick“, glaubt Malz.

Dann begann für das Vater-Sohn-Gespann eine aufregende Zeit. Ein Jahr lang wurde an dem Spiel gearbeitet, kleine Macken herausgearbeitet und ein Thema entwickelt. Ursprünglich hieß „Edo“, das bei einem Spieleautorenwettbewerb prämiert wurde, nämlich „Altiplano“, was auf spanisch „Hochebene“ heißt.

„Es war eine heftige Zeit“, sagt Stefan Malz heute. „Wenn ein eigenes Spiel in alle Einzelheiten zerpflückt wird, ist das in gewisser Weise brutal.“ Doch mit dem Ergebnis sind Vater und Sohn hochzufrieden.

Und so wird im Malzschen Haushalt bereits eifrig weiter getüftelt.

web

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