Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
VW-Zentrum: Bürgermeister weist Zweifel der BI zurück

Wendeburg VW-Zentrum: Bürgermeister weist Zweifel der BI zurück

Wendeburg. „Die Grundstücksverhandlungen sind auf einem guten Weg“, sagt Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht zum aktuellen Stand der Ansiedlungspläne von Volkswagen in Harvesse: Dort prüft das Unternehmen vorrangig eine Fläche an der Kreuzung der B 214 und der L 321, um dort ein sogenanntes Logistik-Optimierungs-Zentrum zu bauen.

Voriger Artikel
KAB: Thema Organspende
Nächster Artikel
Abwasserbetrieb: Keine Rückübertragung

Die Kreuzung der B 214 mit der L 321: Auf der rechten Seite könnte das Logistikzentrum entstehen.

Quelle: im

Über eine dort noch vorhandene Bahntrasse könnte VW Teile per Güterzug zum Zentrum transportieren. Darüber - so die Hoffnung der Verwaltung - könnte Wendeburg einen Anschluss an die ursprünglich geplante Regiobahn erhalten.

Doch die Bürgerinitiative (BI) „Pro lebenswertes Harvesse“ zweifelt an diesen Plänen. In einem Flugblatt mit dem Titel „Wollen wir das wirklich?“ schreiben deren Mitglieder, dass der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) eine Regiobahn nach Harvesse nicht vorgesehen habe, und erklären: „Ob und wann ein Güterzug überhaupt fährt, ist zurzeit unklar.“

Darauf antwortete Bürgermeister Gerd Albrecht der BI: „Die Realisierung des Bahnanschlusses wird weiterhin intensiv verfolgt.“ Auch an den Anforderungen von VW habe sich nichts geändert - das Unternehmen sei auf die Gemeinde gekommen, weil sie den Autobahn- und den Bahnanschluss habe. Außerdem betont er: „Wir haben immer gesagt, dass der Stadtbahnanschluss eine Vision ist.“ Dieses Ziel sei aber ohne die Sanierung der Trasse durch VW mit Rücksicht auf die erheblichen Kosten nicht umzusetzen, so Albrecht: „Wenn die Trasse saniert ist, dann kann man mit dem Zweckverband reden.“ Dass dieser das Projekt unter den jetzigen Bedingungen wegen der Kosten ablehne, sei nicht überraschend.

Viele Einwohner der Gemeinde Wendeburg wünschten sich die Sanierung der Bahntrasse, „um nach dem damaligen Bürgerentscheid doch noch die Vision des schienengebundenen Personennahverkehrs irgendwann realisieren zu können“.

Sollte der Bau des Stadtbahnanschlusses Wirklichkeit werden, sind zum Beispiel auch in Wendeburg Anlieger der Bahntrasse an der Bahnhofstraße betroffen: „Wir wissen, dass es den ein oder anderen nachdenklich macht“, sagt Albrecht. Aber: „Die Züge rasen nicht durch wie ein ICE.“ Mögliche Beeinträchtigungen müssten untersucht werden. Er weist aber auch darauf hin: „Die Bahntrasse gibt es schon lange. Sie ist aktiv und wurde nie entwidmet.“ Mit einer Entscheidung, ob das Zentrum kommt oder nicht, rechnet der Verwaltungs-Chef bis Ende des Monats. VW äußerte sich dazu nicht, trotz wiederholter Anfrage.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung