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VW-Logistikzentrum: Kreuzung wird ausgebaut

Harvesse VW-Logistikzentrum: Kreuzung wird ausgebaut

Harvesse. Jetzt geht es los: Die Landesstraße 321 hinter Harvesse wird an der Kreuzung mit der Bundesstraße 214 nordwestlich der A-2-Anschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel ausgebaut. Im Zuge des großangelegten Straßenumbaus ist die Stelle ab sofort gesperrt.

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Die L 321 ist jetzt gesperrt: Am Montag kamen die ersten Bagger angerollt.

Quelle: mgb

Harvesse. Grund für den Ausbau der Kreuzung ist das neue VW-Logistik-Optimierungszentrum, das planmäßig im Mai in Betrieb genommen werden soll. Laut Thorsten Jablonski, Leiter des Braunschweiger VW-Werks, sollen dann werktags rund 300 Lkw zum und vom Zentrum fahren, sonnabends ein deutlich geringerer Anteil. Dementsprechend wird die Kreuzung bei Harvesse aber stark belastet und muss nun der Verkehrsbelastung gerecht ausgebaut werden. Bis Anfang Juni soll die Sperrung andauern, witterungsbedingte Verzögerungen sind laut Jens-Thilo Schulze von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau in Wolfenbüttel möglich.

Trotz der Beschilderung und den offensichtlichen Bauarbeiten verirrten sich gestern dennoch einige wenige Autofahrer „auf“ die Baustelle. Das dürfte in Zukunft jedoch nicht mehr vorkommen: Der Verkehr wird nämlich geräumig über die Bundesstraße 444 und die Autobahn 2 umgeleitet. Für den örtlichen Verkehr werden Umleitungen über Groß Schwülper und Wendeburg ausgeschildert.

Das sorgt für einigen Unmut. Gleiches gilt für die hohen Summen, die für den Kreuzungsausbau ausgegeben werden. Laut der Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr belaufen sich die Baukosten nämlich auf rund 1,85 Millionen Euro. Kostenträger ist größtenteils der Bund. Das Land Niedersachsen trägt einen Anteil von rund 590 000 Euro, die Gemeinde Wendeburg übernimmt rund 325 000 Euro.

Michael Brand, Mitglied der Bürgerinitiative Verkehrsinfarkt Völkenrode/Watenbüttel ist empört über den Aufwand. Er sagt: „Diese Kreuzung hätte ohne die unsinnige Ansiedlung von Volkswagen in diesem ländlichen Bereich völlig ausgereicht. Jetzt baut Volkswagen eine Riesenhalle und wir, die Steuerzahler, dürfen ein paar Millionen für eine Kreuzung berappen. Da kann doch etwas nicht stimmen.“

mgb

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