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VW-Logistik-Zentrum könnte Loch im Haushalt stopfen

Wendeburg VW-Logistik-Zentrum könnte Loch im Haushalt stopfen

Wendeburg. Belastungen durch Lärm, Verkehr und Feinstaub auf der einen, Gewerbesteuereinnahmen, Arbeitsplätze und als Zukunftsmusik ein Anschluss an die Regio-Stadtbahn auf der anderen Seite: Viele Bedenken, aber auch Positives wurde bei der Einwohnerversammlung zum möglichen VW-Logistik-Optimierungszentrum bei Harvesse geäußert. Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) bleibt positiv gestimmt.

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Über den Autohof Schwülper soll das geplante VW-Logistik-Optmierungszentrum angebunden werden.

Quelle: ISABELL MASSEL

„Ich habe damit gerechnet“, kommentiert Albrecht die Stimmung, die am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus Harvesse herrschte. „Es ist klar, dass nicht alle vor Freude hochspringen.“

Neben der Kritik, die sich auf Probleme wie Autobahn-Umleitungsverkehr, parkende Lastwagen und Durchgangsverkehr an der Landesstraße richtete, habe es aber auch positive Meinungen gegeben. So etwa zu der Verringerung der Abwasserverregnungsflächen und der Sanierung der Bahntrasse, über die eine direkte Verbindung nach Braunschweig ermöglicht werden könnte. „Es ist ein sensibles Thema im Ort“, sagt Albrecht. „Wir nehmen die Anregungen und Bedenken ernst und geben sie an Volkswagen weiter.“ Sollte sich das Vorhaben konkretisieren, werde auch das Unternehmen Detailfragen beantworten. Zudem betont der Verwaltungs-Chef: „Jeder hat das Recht, sich im Rahmen der Verfahren zu äußern.“

Sollte Wendeburg den Zuschlag für das Zentrum erhalten und damit Gewerbesteuereinnahmen im unteren sechsstelligen Bereich in die Gemeinde fließen, sei es sein Anliegen, dass davon vorrangig die Ortschaft Harvesse profitiere. Im Zusammenhang mit den möglichen Einnahmen verweist er auch auf die derzeitigen Haushaltsberatungen: „Wir haben einen Fehlbetrag und können den Haushalt nicht ausgleichen.“

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Der Haushaltsentwurf 2013

Defizit von 350000 Euro im Ergebnishaushalt

Ein Minus von 350000 Euro weist der Ergebnishaushalt der Gemeinde Wendeburg im Entwurf für das Jahr 2013 aus. Obwohl Wendeburg von der guten konjunkturellen Entwicklung profitiere, könne der Haushalt nicht ausgeglichen werden, so Bürgermeister Gerd Albrecht. Ursache seien vor allem die Ausgaben bei der Kinderbetreuung und die gestiegenen Personalkosten. Investiert werden sollen im kommenden Jahr rund 1,5 Millionen Euro, die über Kredite finanziert werden.

Größte Ausgabe ist mit 730000 Euro die Sanierung des Fachwerkgebäudes an der Wendeburger Grundschule, das für die Hortbetreuung genutzt werden soll. Der Gesamtschuldenstand für investive Maßnahmen beläuft sich derzeit auf 8,3 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 680 Euro. Eine Steueranhebung sei nicht geplant, eventuell jedoch eine Erhöhung der Kindergartengebühren erforderlich, so Albrecht.

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