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Unterschriftenaktion gegen Endlager beendet

Vechelde Unterschriftenaktion gegen Endlager beendet

Peine/Salzgitter. Die Unterschriftenaktion gegen den Umbau des Schachts Konrad zu einem Atommüllendlager ist beendet. Fast 70 000 Unterschriften hat die IG Metall sammeln können und das in nur wenigen Wochen.

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Umstritten: Der Schacht Konrad soll zum Endlager für radioaktive Abfälle umgebaut werden.

Quelle: A

„Wir sind absolut zufrieden mit dem Ergebnis. Es sind sogar deutlich mehr Stimmen, als ich erwartet hatte“, erklärt der Leiter der Aktion, Wolfgang Räschke.

Zum Hintergrund: Bereits im Jahr 1975 hatte es erste Untersuchungen gegeben, ob das ehemalige Bergwerk zu einem Endlager umfunktioniert werden könnte. Im Jahr 1982 begann ein Rechtsstreit über den Schacht Konrad, der fast 25 Jahre andauerte. Im Jahr 2007 wurden dann alle Einwände und die wiederholten Revisionen zurückgewiesen und das Atommüllendlager wurde genehmigt. Der Ausbau des Bergwerks soll noch etwa bis 2022 andauern.

„Wir haben die Unterschriften am Donnerstag dem Staatssekretär in Berlin übergeben. Jetzt dürfen wir aber nicht ruhen, sondern müssen den Druck auf die Landesregierung erhöhen. Die wollen damit nichts zu tun haben und schieben alles auf die Behörden ab. Da müssen wir eingreifen“, sagt Räschke.

„Seit dem Vorfall im Atommüllzwischenlager Asse II wissen wir, dass eine wartungsfreie Lagerung nicht möglich ist. Also muss eine völlig neue Form der Endlagerung her und das muss auch die Landesregierung verstehen“, sagt Räschke weiter.

Die wartungsfreie Lagerung von Atommüll sieht vor, dass die Gefahrgüter unter der Erde gelagert werden und man sie eigentlich nicht zurückholen kann. Die einzelnen Abschnitte können verschlossen werden und die Fässer müssen nicht gewartet werden.

„Für die Sicherheit der Menschen muss man die wirtschaftlichen Interessen hinten anstellen. Im Vertrag für den Schacht Konrad steht, dass die Lagerung nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik geschehen muss. Deshalb wollen wir, dass die Landesregierung den Schacht Konrad noch einmal prüft. Wir hoffen, unsere Unterschriften können sie dazu bewegen“, betonte Räschke gegenüber der PAZ.

tik

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