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Unterkünfte für Flüchtlinge fehlen

Wendeburg Unterkünfte für Flüchtlinge fehlen

Von den rund 70 Stühlen in der Gaststätte „Zum Wilden Keiler“ in der Bortfelder Straße blieben bei der Bürgerversammlung am Samstagmorgen nur vereinzelte Plätze leer. Aktuellstes Thema war dabei der Neubau der Sporthalle in Bortfeld.

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Bürgerversammlung in der Bortfelder Gaststätte „Zum Wilden Keiler“: Knapp 70 Besucher nahmen daran teil.

Bortfeld. Bei einer lockeren Runde begrüßte Ortsbürgermeister Wolf Brandes die Gäste und Vereine. Er begann mit einem Rückblick aufs vergangene Jahr. „Es entstand an der Langen Straße ein Gebäude mit zwölf seniorengerechten Wohnungen - und auch der Radweg an der Landesstraße 475 ist endlich angegangen“, freute sich Brandes. Der zweite Abschnitt soll bis zum Sommer fertiggestellt werden.

Einige Jubiläen waren ebenfalls zu feiern - und besonders die acht goldenen und zwei diamantenen Hochzeiten bestärkten Brandes in der Annahme, „dass wir hier ein wunderschönes Dorf haben, in dem sich wohlgefühlt wird“.

Ein aktuelles Thema sei derzeit der Abriss und Neubau der Sporthalle. Über 3000 Stimmen seien beim Bürgerentscheid im letzten Jahr zusammen gekommen, die Halle neu zu errichten. Im November beschloss der Rat dann mehrheitlich den Neubau. Auch Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht berichtete dazu: „Der Bauantrag ist vor Weihnachten an den Landkreis rausgegangen.“ Der Abriss ist für April geplant, „sofort danach soll der Bau starten“, sagte der Bürgermeister. Bis zu zwölf Monate wird der Neubau der elf Meter hohen Sporthalle dauern, die Kosten belaufen sich auf 2,43 Millionen Euro.

Kernthema in der Politik sei aber weiterhin das Thema Flüchtlinge: „Es fehlt uns noch an Unterkünften für 80 Personen“, so Albrecht. Eine Erhöhung der Grund- oder Gewerbesteuer soll es entgegen mancher Gerüchte 2016 nicht geben, versprach der Bürgermeister.

Nur Eltern von Kleinkindern müssen demnächst aller Voraussicht nach tiefer in die Tasche greifen. „Nach einer landesweiten Vorgabe müssen Eltern zu 30 Prozent an den Betreuungsgebühren beteiligt sein“, erklärt Albrecht. Da es neue tarifliche Strukturen bei den Erziehern gibt, müsse nun eine Prüfung stattfinden. „Sollten die Eltern mit weniger Prozent beteiligt sein, werden wir zum Sommer hin die Gebühren anpassen müssen."

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