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Umweltminister sprach über neue Stromtrasse

Vechelde Umweltminister sprach über neue Stromtrasse

Vechelde. Rund 150 Interessierte verfolgten im Bürgerzentrum Vechelde die Auftaktveranstaltung zur geplanten 380-kV-Leitung von Wahle nach Mecklar, zu der die Deutsche Umwelthilfe und das Umweltministerium eingeladen hatten. Auch Umweltminister Dr. Stefan Birkner diskutierte mit.

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150 Gäste verfolgten die Diskussion um die 380-kV-Leitung von Wahle nach Mecklar.

Quelle: im

„Wir sitzen hier wie die Spinne im Netz“, formulierte der Vechelder Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) die Konsequenzen der Energiewende für seine Gemeinde, die bereits jetzt Kreuzungspunkt diverser Energietrassen ist.

„Ohne breite Akzeptanz in der Bevölkerung wird sich die neue Trassenführung nicht realisieren lassen“, erklärte Landesumweltminister Dr. Stefan Birkner (FDP). Er erinnerte an das während der Legislaturperiode Wulff verabschiedete Erdkabelgesetz, das bei Hochspannungsleitungen die unterirdische Verlegung vorsieht, sollten sie näher als 400 Meter an vorhandener Wohnbebauung vorbei führen.

Lutz Hofmann von der Leibniz-Universität Hannover hatte die verschiedenen Leitungsvarianten, ihre Vor- und Nachteile sowie deren Kosten detailliert dargestellt.

Erfahrungen im Umgang mit Planern und Genehmigungsbehörden konnte Guido Franke aus Lamspringe von der Bürgerinitiative Südkreis gegen Megamasten weitergeben. „Wir fordern frühzeitige Bürgerbeteiligung schon in der Planungsphase und ein Planfeststellungsverfahren auch für die riesigen Umspannwerke, die bislang - ähnlich wie beispielsweise Tiermastanlagen - lediglich nach dem Bundesimmissionsschutz-Gesetz genehmigt werden“, sagte Franke.

Martin Groll vom Netzbetreiber Tennet sprach Rolf Rockitt und der Niedersächsischen Straßenbaubehörde ein Lob aus, denn diese hatte als zuständige Genehmigungsbehörde schon im Raumordnungsverfahren den Bürgern ein Mitspracherecht eingeräumt, das erst beim anschließenden Planfeststellungsverfahren gesetzlich vorgeschrieben ist.

Peter Ahmels von der Deutschen Umwelthilfe und Moderator der Veranstaltung zog ein positives Fazit. „Die Trassenführung ist in Details durchaus noch verbesserungswürdig. Eine Bürgerbeteiligung muss es auch für den Bau eines Umspannwerks geben!“ Die frühzeitige Bürgerbeteiligung wirke sich positiv aus und schaffe Akzeptanz, sagte Ahmels: „So konnte im Bereich Köchingen und Liedingen mit dem Insiderwissen der Anlieger eine optimale Trassenführung gefunden werden.“

hui

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