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Umgestaltung des Schlossparks kommt - auch mit Brücke

Vechelde Umgestaltung des Schlossparks kommt - auch mit Brücke

Vechelde. Die Umgestaltung des Vechelder Schlossparks nach historischen Plänen ist eine sinnvolle Investition - insoweit waren sich die Mitglieder des Vechelder Gemeinderates gestern Abend einig. Uneinigkeit herrschte dagegen bei dem in einer Einwohnerversammlung vorgetragenen Wunsch nach einer Brücke über die Aue und die damit verbundene Kostensteigerung des Projektes von ursprünglich 329 000 auf 360 00 Euro.

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Die Umgestaltung des Vechelder Schlossparks kommt. Der Gemeinderat hat gestern Abend beschlossen das Geld dafür im Haushalt bereitzustellen.

Quelle: A

„Die Brücke ist nicht für die Nutzung des Parks erforderlich“, begründete Wolfgang Kaller seinen Änderungsantrag, der den Bau einer Brücke nur dann vorsah, wenn Zuschüsse in Höhe von 40 Prozent der Gesamtkosten flössen. „Wir haben 17 Ortschaften, wir können den Bürgern nicht vermitteln, warum nur in Vechelde so etwas sofort umgesetzt werden kann“, erklärte der CDU-Politiker. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Flamm schloss sich dem an: „Wir hören oft genug die Kritik aus den Ortschaften: Vechelde kriegt alles.“

SPD-Fraktionschef Romec Manns teilte diese Ansicht nicht: „Ich kann nicht erkennen, dass alles nach Vechelde geht.“ Wenn man für das Projekt sei, müsse man dafür stimmen - unabhängig davon, ob Fördermittel flössen oder nicht.

Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) warnte davor, die Brücke durch Spenden zu finanzieren, wie von Hans-Werner Fechner (CDU) vorgeschlagen. „Spenden zu sammeln, ist sehr schwer“, verwies er auf das „Tor der Ortschaften“, dessen Bau ausschließlich durch Spenden finanziert wird. Durch die Brücke könne der Park aus der freien Landschaft betreten werden, dies sei eine Wertverbesserung. „Lassen Sie uns eine Brücke bauen“, warb er um die Unterstützung der Ratsmitglieder.

Diese folgten dieser Bitte mehrheitlich: Der Änderungsantrag wurde mit sieben Ja-Stimmen (alle CDU) sowie einer Enthaltung mehrheitlich abgelehnt. Das Gesamtprojekt wurde schließlich mit einer Gegenstimme auf den Weg gebracht.

web

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