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Umbau des Umspannwerks läuft auf Hochtouren

Wahle Umbau des Umspannwerks läuft auf Hochtouren

Wahle. Der Netzausbau im Zuge der Energiewende erregt die Gemüter, gerade sorgt eine mögliche Verlängerung der Stromtrasse von Bayern nach Sachsen-Anhalt bis nach Wolmirstedt für Wirbel.

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Auf dem Grundstück des Umspannwerks werden für das 380-kV-Leitungsneubauprojekt Wahle-Mecklar zusätzliche Schaltfelder errichtet.

Quelle: rb

Auch im Umspannwerk in Wahle laufen im Zuge des Netzausbaus die umfangreichen Bauarbeiten auf Hochtouren.

„Der Um- und Ausbau hängt mit den gestiegenen Anforderungen an das Stromnetz - den Nord-Süd-Transport und die Einspeisung erneuerbarer Energien - und naturgemäß mit dem Projekt Wahle-Mecklar sowie dem Vorhaben Wolmirstedt-Helmstedt-Wahle zusammen“, erklärt Markus Lieberknecht, Pressesprecher des Netzbetreibers Tennet. „Am traditionellen Umspannwerks-Standort Wahle baut Tennet eine moderne 380-Kilovolt(kV)-Anlage als Ersatz für die Altanlage. Auf dem bestehenden Grundstück werden für das 380-kV-Leitungsneubauprojekt Wahle-Mecklar außerdem zwei zusätzliche Schaltfelder errichtet.“

Der Gemeinde Vechelde liegt bezüglich des Wahler Umspannwerks ein Bauantrag für ein großes Notstrom-Aggregat vor, teilte Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner (SPD) auf PAZ-Anfrage mit. „Dafür werden dort riesige Fundamente geschaffen.“

Zum Hintergrund: Die geplante Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar soll mit einer Spannung von 380 Kilovolt das Umspannwerk in Wahle mit dem Umspannwerk Mecklar in Hessen verbinden.

Die etwa 230 Kilometer lange Leitung soll die Kapazität des Übertragungsnetzes maßgeblich erhöhen. Für die Abschnitte A vom Umspannwerk in Wahle zum Umspannwerk in Lamspringe sowie B vom Umspannwerk Lamspringe zum Umspannwerk Hardegsen befinden sich laut Sprecher Lieberknecht im Planfeststellungsverfahren. Für die Abschnitte C und D, die vom Umspannwerk Hardegsen zur hessisch-niedersächsischen Landesgrenze sowie von dort zum Umspannwerk nach Mecklar führen, sollen die Planfeststellungsunterlagen zum ersten Quartal 2015 eingereicht werden. Zum weiteren Transport des Stroms sollen zudem Leitungen unter anderem zwischen Wahle und Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) von 220 auf 380 Kilovolt verstärkt werden.

mir

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