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Trotz Vorsorgevollmacht: Post schickte Paket für pflegebedürftige Frau zurück

Wendeburg Trotz Vorsorgevollmacht: Post schickte Paket für pflegebedürftige Frau zurück

Wendeburg . Traurig ist Rita Grobe aus Wendeburg über einen Vorfall mit der Deutschen Post: Trotz einer Vorsorgevollmacht für ihre 85-jährige Mutter weigerten sich Mitarbeiter der Postfiliale in der Peiner Innenstadt ihrem Bruder ein Paket mit dringend benötigten Windeln für die pflegebedürftige Frau auszuhändigen.

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Ärger mit einem Paket für ihre pflegebedürftige Mutter hatte die Wendeburger Seniorenbeauftragte Rita Grobe.

Quelle: A

„Normalerweise gibt der Postbote das Paket einfach bei den Nachbarn ab“, schildert die Wendeburger Seniorenbeauftragte Rita Grobe. Doch diesmal landete das an ihre Mutter adressierte Paket in der Postfiliale in Peine.

„Mein Bruder wollte es daraufhin am Abend abholen, doch er hat es trotz Vorsorgevollmacht nicht bekommen“, erzählt die 55-Jährige. Dabei habe der Postmitarbeiter noch nicht einmal nach dem Ausweis ihres Bruders gefragt. Auch der Hinweis, dass es sich bei dem Paket um dringend benötigte Windeln handle, habe nichts bewirkt. Das Paket wurde zurückgeschickt.

„Mich macht das einfach traurig“, sagt Grobe. Die Pflege ihrer Mutter, die zu Hause betreut werde, koste sehr viel Kraft. „Und dann so etwas obendrauf. Man vertändelt Zeit und erreicht nichts“, ärgert sie sich und fragt: „Was soll man denn noch mitbringen, wenn eine Vorsorgevollmacht nicht reicht?“ Mit dieser könne sie im Namen ihrer Mutter auch Arztbesuche und Bankgeschäfte erledigen, offensichtlich aber kein Paket Windeln abholen.

Post-Pressesprecher Jens-Uwe Hogardt erklärt dazu: „Mit einer Vorsorgevollmacht kann nur dann eine Postsendung abgeholt werden, wenn das darauf auch explizit schriftlich formuliert ist.“ Er rät, den Empfänger zu ändern: „Wer die Sendung bestellt, sollte sie auch in Empfang nehmen können.“ Rita Grobe überzeugt das nicht: „Da es sich um eine umfassende Vollmacht handelt, bleibt abzuklären, ob es so ist, wie die Deutsche Post sagt.“ Inzwischen haben die Geschwister den Versender informiert, das Paket noch einmal zu schicken - diesmal unter ihrem Namen.

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