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„Trassensanierung durch VW begünstigt Reaktivierung für Personenzüge“

Wendeburg „Trassensanierung durch VW begünstigt Reaktivierung für Personenzüge“

Wendeburg. Die Ankündigung des niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies (SPD), rund 60 stillgelegte Bahnstrecken zu überprüfen, ob eine Wiederinbetriebnahme erfolgen kann (PAZ berichtete), hat im Landkreis Peine für Freude gesorgt: „Es besteht Hoffnung, die Bahntrasse zwischen Braunschweig und Harvesse zu reaktivieren“, freut sich auch Michael Kramer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Großraum Braunschweig.

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Stillgelegt, aber nie entwidmet: Die Gleise der alten Bahnlinie Celle-Plockhorst-Braunschweig.

Quelle: Archiv

„In der Verkehrsausschusssitzung des ZGB haben wir uns mit Nachdruck für die Anmeldung der Strecke beim Wirtschaftsminister ausgesprochen“, teilt der Lengeder Kramer mit. Die ZGB-Verwaltung habe der Landesregierung neben anderen Strecken im Verbandsgebiet auch die schon für die ehemalige Regiostadtbahn vorgesehene Linie benannt. Im Zusammenhang mit der Reaktivierung der Strecke im Güterverkehr durch VW infolge des Logistik-Optimierungszentrums erscheine die zusätzliche Nutzung durch Personenzüge auch finanziell machbar.

Diesen Vorteil sieht auch Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht: „Die umfangreiche Sanierung der Trasse durch VW müsste die Reaktivierung der Strecke für Personenzüge begünstigen“, glaubt er. Darüber hinaus verweist der Verwaltungschef auf die erheblichen Pendlerströme nach Braunschweig - nicht nur aus Wendeburg selbst, sondern auch aus dem Umland, wie Groß Schwülper, Völkenrode und Watenbüttel. „Das ist ein riesiger Verkehrsstrom, der sich oft genug staut.“ Dadurch, meint Albrecht, sei ein großes Fahrgastpotential vorhanden - und die Reaktivierung der Strecke somit interessant. Ebenfalls attraktiv sei in diesem Zusammenhang ein Pendlerparkplatz.

„Wir könnten damit den Auto- und Busverkehr reduzieren und den CO2-Ausstoß senken“, unterstreicht der Bürgermeister. „Wendeburg würde durch die Bahnanbindung an Braunschweig als Wohnort attraktiver.“ Das sei auch der Fall, wenn es sich dabei nicht um die Regiostadtbahn handle, für die sich die Mehrheit der Wendeburger in einem Bürgerentscheid im Jahr 2003 ausgesprochen hatte. „Wir müssen sehen, dass die Vorteile der Eisen- und der Stadtbahn in diesem Projekt vereint werden“, blickt er voraus.

Auch Heiko Jacke begrüßt die Entscheidung des ZGB. Der Ortsvorsteher Harvesses sieht darin eine Chance für Harvesse und die Gemeinde Wendeburg. „Ich glaube, dass die Mehrheit der Wendeburger dahinter steht“, verweist er auf den Bürgerentscheid aus dem Jahr 2003.

Aus den rund 60 vorgeschlagenen Strecken will die Landesregierung am Ende sechs bis acht auswählen.

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