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Tor soll Ende Oktober errichtet werden

Vechelde Tor soll Ende Oktober errichtet werden

Vechelde. Voraussichtlich Ende Oktober soll mit der Errichtung des „Tors der Ortschaften“ am Vechelder Bahnhof begonnen werden, wie Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) auf PAZ-Anfrage mitteilte. Voraussetzung dafür ist, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag, 30. September, der Annahme der Spenden zustimmt, mit denen das „besondere Erkennungsmerkmal“ finanziert werden soll.

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Reisende, die am Vechelder Bahnhof ankommen, sollen künftig vom „Tor der Ortschaften“ begrüßt werden.

Quelle: ISABELL MASSEL

Das „Tor der Ortschaften“ ist eines von mehreren Projekten, die derzeit in der Gemeinde Vechelde anlaufen oder bereits angelaufen sind, um die Besonderheit der Ostkreisgemeinde hervorzuheben, wie etwa auch die Umgestaltung des Schlossparks nach historischen Plänen aus dem 18. Jahrhundert

„All das soll sich auf Wohnen und Gewerbe auswirken“, erklärt Marotz die Hintergründe für die ehrgeizigen Pläne. „Wir müssen der demografischen Entwicklung entgegenwirken und die Gemeinde in einer stabilen Größe halten.“

Doch das kostet auch: „Wir finanzieren das alles ohne Kreditaufnahme“, betont der Verwaltungschef. Während die Kosten der Schlosspark-Umgestaltung mit Überschüssen aus dem Baulandverkauf finanziert werden, haben für das 15 000 Euro teure „Tor der Ortschaften“ Bürger gespendet - unter anderem auch Marotz selbst. Die Kosten für die Gestaltung der Grünfläche übernimmt die Gemeinde Vechelde - rund 28 000 Euro - die im Zusammenhang mit der Unterführung der Hildesheimer Straße unter die Bahnstrecke laut Beschluss sowie hergerichtet werden muss.

Geplant ist folgendes: Das Tor soll mit allen Wappen der 17 Vechelder Ortschaften versehen werden und damit auf die Vorgeschichte der Einheitsgemeinde Vechelde verweisen. Sie wurde am 1. März 1974 aus bis dahin 17 eigenständigen Gemeinden gebildet. Im Halbkreis vor dem Tor sollen Bäume gepflanzt werden. Auch der Standort am Vechelder Bahnhof ist nicht zufällig gewählt: Er liegt in der Achse der alten Bundesstraße, die wie ihre Vorläuferin, die Reichsstraße 1, bereits im Mittelalter maßgebliche Handelswege in Deutschland in Ost-West-Richtung waren. Sichtbar wäre das Beton-Tor sowohl von Osten aus dem Ort, als auch von Westen von der Umgehungsstraße kommend.

web

  • Die Ratssitzung beginnt am Montag, 30. September, um 19 Uhr im Bürgerzentrum Vechelde.
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