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„Tor der Ortschaften“feierlich enthüllt

Vechelde „Tor der Ortschaften“feierlich enthüllt

Vechelde. „Wir wollen mit diesem Tor Erläuterungen geben, aber auch Fragen aufwerfen“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Vechelde, Hartmut Marotz, bei der feierlichen Einweihung des Tors der Ortschaften.

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Unter den Augen zahlreicher Vechelder und Gästen aus den Partnerstädten Valkeakoski, Niemodlin und Biederitz enthüllten die Bürgermeister das neue Wahrzeichen Vecheldes.

Während die Abendsonne ihre letzten Strahlen zielgenau durch das Tor schickte, lauschten zahlreiche Vechelder und auch Gäste aus den Partnerstädten Valkeakoski (Finnland), Niemodlin (Polen) und Biederitz den Ausführungen des Bürgermeisters über die Bedeutung des neuen Monuments für ihre Gemeinde.

Denn exakt am 28. Februar 1974 waren die 17 Gemeinden noch einen Tag selbstständig, bevor am 1. März die Gebietsreform in Kraft trat und damit Vechelde und 16 weitere Gemeinden seitdem eine einzige Gemeinde bilden. Aus diesem Grund sind an dem Tor 16 kleine Bronzetafeln mit den Wappen der Ortschaften angebracht. Über allen thront im Querbalken des Beton-Tors das etwas größere Wappen von Vechelde.

Gemeinsam zogen die Ortsbürger an den Leinen für die Tücher, die die Bronzewappen verhüllt hatten, und legten sie zeitgleich frei. Geschaffen hat sie der Vechelder Bildhauer Holger Lassen.

„Seit der Gebietsreform ist auch einiges passiert“, sagte Marotz und erinnerte daran, dass es Mitte der 70er-Jahre lediglich in Groß Gleidingen und in Vechelde eine Mischwasserkanalisation gegeben hatte. „In allen anderen Orten hatte jedes Haus ein Drei-Kammer-System“, sagte der Bürgermeister unter dem verhaltenen Gelächter der Besucher, die sich teilweise noch gut an die Sickergrube am Haus erinnern konnten.

Auch wenn viele Orte noch heute auf ihre Individualität pochen würden, habe sich doch inzwischen ein gewisses Gemeindegefühl entwickelt. Zudem habe man als Gemeinde gemeinsam Energien bündeln und vieles erreichen können, so Marotz. 15 000 Euro hatten die Bürger jetzt für das Tor als Zeichen für Vechelde gespendet. 28 000 Euro hatte der Rat aus dem Haushalt für die Gestaltung des Platzes bereit gestellt und noch einmal 15 000 für die Bronzewappen.

Mit seinem Standort an der B1 befinde sich das Tor in bester Gesellschaft, denn auch das Brandenburger Tor befinde sich an der B1, die Ost und West verbindet, sagte der Bürgermeister.

hui

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