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Tangomusik verbreitete warme Stimmung

Harvesse Tangomusik verbreitete warme Stimmung

Harvesse. Ich komme aus Frankfurt, da ist es schon deutlich wärmer als hier!“ Manche würde dieser Satz eines Gastes neidisch stimmen. Doch die Konzertbesucher in der kleinen Dorfkirche von Harvesse kamen gar nicht erst auf diesen Gedanken. Denn der klassische Gitarrist Tilman Steitz gab seiner Hoffnung Ausdruck, mit Musik aus Spanien und Südamerika etwas Wärme in dem Gotteshaus verbreiten zu können.

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Angetan von der Tangomusik: Die begeisterten Konzert-Besucher spendeten anhaltenden Applaus im Gotteshaus.

Quelle: hui/2

Spanisches ließ Steitz zu Beginn von den Gitarrensaiten perlen - und wilderte dazu in fremdem Revier. Denn der Spanier Isaac Albeniz (1860-1909) sei ein Wunderkind am Klavier gewesen, wie Steitz erklärend vorausschickte. Viele seiner Stücke seien jedoch als typisch spanische Musik für Gitarre transferiert worden. Und so erfreute Seitz sein Publikum quasi als Warm-up mit einem „Malagena-artigem Präludium“, wie er es nannte, andalusischem Tango, einem baskischen Tanz, dem Capriccio Catalan und einer Serenade von Albeniz.

Ähnlich bunt gemischt gestaltete der Musiker den weiteren Verlauf des Konzerts, wobei er vor jedem seiner Spiel-Blöcke eine kurze Einführung mit Herkunft der Musikstücke und deren Komponisten gab. So ließ er sein Publikum auf Gitarrenklängen nach Argentinien, Brasilien, Paraguay und Kuba reisen und vor allem in die Welt des Tango eintauchen - eigentlich eine Arme-Leute-Musik aus den Slums von Buenos Aires, die erst über den Umweg nach Frankreich in ihrer Heimat Argentinien gesellschaftsfähig geworden ist.

Stücke von den beiden wohl berühmtesten südamerikanischen Komponisten, Astor Piazolla und Heitor Villa-Lobos, durften nicht fehlen. Erst bei den Zugaben hörten die Besucher Musik von Agustin Barios aus Paraguay und dem zeitgenössischen kubanischen Komponisten Leo Brouwer.

„Die Akustik hier ist bombastisch“, urteilte Steitz nach seinem ersten Konzert in Harvesse begeistert. 25 Besucher waren zum Konzert gekommen. „Es hätten mehr sein können, aber wir sind damit ganz zufrieden“, sagte Andrea Lüneberg vom Kirchenvorstand. Anhaltender Applaus zeugte jedenfalls von Begeisterung.

hui

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