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„Strickliesel“ oder Kunst? Vechelder Politik streitet über Skulptur

Vechelde „Strickliesel“ oder Kunst? Vechelder Politik streitet über Skulptur

Vechelde. Für den einen ist es Kunst, für den anderen eine „Strickliesel“: Streit gab es am Donnerstagabend im Vechelder Finanzausschuss um die Skulptur von Professor Siegfried Neuenhausen aus Hannover, die vor dem Dornberg-Carree aufgestellt werden soll.

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„Strickliesel“ oder Kunst? Über diese Skulptur streitet die Vechelder Politik.

Quelle: oh

Auslöser waren Mehrkosten in Höhe von 6000 Euro für die Gründungsarbeiten und Baustatik der zwei Tonnen schweren und rund drei Meter hohen „Schachdame“, die künftig inklusive Rundbank den Vorplatz des Dienstleistungszentrums an der Hildesheimer Straße verschönern soll. Sie sollten per Nachtragshaushalt verabschiedet werden. Doch die CDU-Fraktion meldete Bedenken an.

CDU-Ratsherr Hans-Werner Fechner nannte die Figur eine „Strickliesel“ - was bei Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) für Verärgerung sorgte. Die reine Skulptur soll 25 000 Euro kosten - diese Ausgabe sei vom Rat einstimmig beschlossen worden, erklärte der Verwaltungschef. Dass sich die CDU nun an Mehrkosten von 6000 Euro störe, könne er nicht nachvollziehen.

Die CDU hatte aber noch mehr Kritik am Nachtragshaushalt: Zum einen sei der Preis für das Eckgrundstück an der Kreuzung Köchinger Straße/Hildesheimer Straße/Peiner Straße, das die Gemeinde zwecks Kreuzungsumbaus kaufen will (PAZ berichtete), zu hoch, das Konzept nicht optimal, legte Fechner dar. Zum anderen störe sich die Fraktion an einem Zuschuss von 1000 Euro für Alltagshilfen. Dabei handelt es sich um die Unterstützung des Diakonischen Werkes, eine Aufgabe, die bislang der Landkreis Peine wahrgenommen hat.

Da aber laut Bürgermeister der Kreuzungsumbau kommt und sich damit ein Umbau des Hauses auf dem Eckgrundstück sowie die damit verbundenen Kosten von 200 000 Euro erübrigen, enthielten sich die CDU-Politiker lediglich bei der Abstimmung über den Nachtragshaushalt, anstatt ihn, wie ursprünglich verkündet, abzulehnen, sodass dieser mehrheitlich dem Rat zum Beschluss empfohlen wurde.

Trotz zahlreicher Investitionen ist der Ergebnishaushalt nach wie vor ausgeglichen - beim ordentlichen Ergebnis gelingt jedoch nur ein knapper Ausgleich von 5800 Euro. Dafür beläuft sich der außerordentliche Ertrag durch den Verkauf von Bauland auf rund 3,6 Millionen Euro.

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