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Streit um Schimmelbefall: Sportverein und Gemeinde einigten sich

Vechelde Streit um Schimmelbefall: Sportverein und Gemeinde einigten sich

Vallstedt. Nach einiger Bestürzung beim Sportverein Grün-Weiß Vallstedt über die Anschuldigen der Gemeinde Vechelde bezüglich des Schimmelbefalls in der Vallstedter Sporthalle haben nun klärende Gespräche stattgefunden. Heute soll die Halle wieder geöffnet werden.

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Schimmelbefall in der Vallstedter Sporthalle:Heute soll die Halle wieder für den Sportbetrieb geöffnet werden.

Quelle: cb

Ausgelöst worden war der Streit durch die Äußerung des Vechelder Bürgermeisters Hartmut Marotz, die Ursache des Schimmelbefalls sei vermutlich ein Schuppen am Beachvolleyballheim in unmittelbarer Nähe der Vallstedter Sporthalle. „Der Schuppen hat keine vernünftige Regenwasser-Ableitung“, sagte der Verwaltungschef. So habe sich Wasser vor der Wand gesammelt und Feuchtigkeit sei ins Mauerwerk eingedrungen.

Wilfried Weißer, Grün-Weiß-Pressewart und Volleyball-Abteilungsleiter, bezweifelte dies jedoch: Da das Schuppendach erst im September dieses Jahres fertigstellt worden sei, sei es nur schwer vorstellbar, dass sich „bis zur Schließung der Turnhalle sechs Wochen später so viel Regenwasser auf einem ungefähr zwölf Quadratmeter großen Dach sammeln kann, über einen Abstand von etwa 80 Zentimetern durch das Erdreich und den Kalksandstein der Halle dringen kann und zu derartigen Schimmelbefall führen kann.“

Dafür sprächen auch die geringen Niederschläge in diesem Zeitraum - nach Angaben der Vechelder Wetterstation seien es 85 Liter pro Quadratmeter gewesen.

Weißer bedauerte, dass seitens der Gemeinde oder Presse kein Kontakt mit dem Verein aufgenommen worden sei. „Sicher hätten wir die Anschuldigungen entkräften oder mildern können.“ Er sei der Meinung, dass das Problem bereits seit Jahren bestehe. „Vielleicht hätte auch ein unabhängiges Gutachten für Aufklärung sorgen können.“

Inzwischen haben beide Parteien den Streit beigelegt: „Der Schuppen ist nicht die alleinige Ursache“, sagt der Bürgermeister. Sicher hätten auch andere Elemente, etwa dass die Halle unbeheizt sei, dazu beigetragen.

Seinerseits räumt der Vereinssprecher den Fehler ein, den Schuppen ohne Einwilligung der Gemeinde errichtet zu haben. Nun wird der Unterstand abgebaut, das Holz für das Vereinsheim wird anderweitig gelagert.

Nachdem die Wand getrocknet und ein Teil des Fußbodens im Geräteraum ersetzt wurde (Kosten: 15000 Euro) soll die Halle heute wieder geöffnet werden.

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