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Straßensperrungen ärgern Wendeburger

Wendeburg Straßensperrungen ärgern Wendeburger

Rüper. Nach Rüper zu gelangen, kommt für die Gäste von Heinrich Grobe in diesen Tagen einer Odyssee gleich: „Es herrscht das absolute Chaos - die Straße von Wendeburg nach Rüper ist gesperrt, die von Duttenstedt nach Meerdorf und jetzt auch noch die B 214“, klagt der Inhaber des Hotels Zum Jägerheim in Rüper. Damit gebe es nur noch eine einzige Zufahrt zum Ort.

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Mit Unterbrechungen ist die K 70 seit dem Baubeginn im Mai 2011 gesperrt, dort wird die Brücke über den Schneegraben erneuert.

Quelle: rb

„Viele meiner Gäste kommen von Osten, fahren von der A 2 ab und stehen dann vor einer gesperrten Straße, dann fahren sie zurück nach Wendeburg und stehen dort wieder vor einer Sperrung. Gestern hatte ich einen Kunden, der anderthalb Stunden herumgefahren ist“, beschwert sich der Hotelier.

Seine Gäste seien deswegen sehr verärgert, sogar Umsatzeinbußen habe er wegen der Sperrungen zu verzeichnen. „Und das ausgerechnet zur Messe in Hannover“, ist Grobe verärgert. „Es kann doch nicht sein, dass ständig eine neue Straße aufgerissen wird, bevor die anderen fertig sind“, kritisiert er sowohl die Verkehrsbehörde des Landkreises, die für die Kreisstraße zuständig ist, die Stadt Peine, die für die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Duttenstedts verantwortlich ist, sowie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, in deren Zuständigkeit die B 214 fällt. „Jeder kocht da seine eigene Suppe, anstatt sich abzusprechen. Und keiner fühlt sich zuständig!“

Auch Jens Behmk ist von der Vollsperrung der B 214 betroffen: Als Pendler fährt er täglich über die A 2 Richtung Hannover. „Als Wendeburger und Bewohner der kleinen Ortschaften ist man durch diese Sperrung vom direkten Autobahnabschluss ‚abgenabelt‘“, klagt er. Der Umweg über Völkenrode/Watenbüttel sei morgens durch den Pendlerverkehr mit erheblichem Mehraufwand verbunden. Er fragt: „Hätte das Verkehrsamt für eine Bundesstraße mit erheblicher infrastruktureller Bedeutung nicht eventuell in Teilabschnitten oder einseitigen Sperrungen planen können?“

Dazu erklärt Bernd Mühlnickel, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau: „Eine Vollsperrung macht hier Sinn.“ Denn zum einen könnten die Arbeiten so schneller erfolgen, zum anderen sei es kostengünstiger für den Steuerzahler. „Zudem wird eine bessere Qualität erreicht, sodass sich das Intervall verlängert, in dem die Straße wieder erneuert werden muss.“ Die Arbeiten seien mit der Verkehrsbehörde des Kreises abgestimmt: „Wir setzten uns jedes Jahr im Frühjahr zusammen und sprechen die Baumaßnahmen miteinander ab.“ Die Arbeiten an der B 124 sollen bis Mitte Oktober dauern.

Auch die K 70 soll laut Kreissprecherin Pamela Gelbke voraussichtlich im Oktober wieder freigegeben werden. Dort war es aufgrund starker Regenfälle beim Bau der neuen Brücke über den Schneegraben zu Verzögerungen gekommen. Gelbke: „Es kann passieren, dass mehrere Baumaßnahmen aufgrund ihrer Dringlichkeit oder einer Verzögerung bei der Fertigstellung einer alter Baumaßnahme gleichzeitig durchgeführt werden müssen und sich überschneiden.“

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