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Straßenbaubehörde fordert Radweg bis zum VW-Logistik-Zentrum Harvesse

Wendeburg Straßenbaubehörde fordert Radweg bis zum VW-Logistik-Zentrum Harvesse

Harvesse. Die Chancen stehen gut, dass die Harvesser im Zuge des geplanten Logistik-Optimierungszentrums einen Radweg entlang der L 321 vom Ortsausgang bis zur B 214 bekommen: „Es ist eine Forderung der Straßenbaubehörde, den Radweg von der B 214 mindestens bis zum VW-Logistik-Optimierungszentrum weiterzuführen“, sagt André Menzel vom Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB), der derzeit prüft, ob für das Vorhaben ein Raumordnungsverfahren durchgeführt wird.

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Harvesse kann hoffen: Die Straßenbehörde fordert, den Radweg von der B 214 mindestens bis zum geplanten VW-Logistik-Optimierungszentrums weiterzuführen.

Quelle: RSE Planungsgesellschaft mbH

Dies sei beim Erörterungstermin mit Landwirten, Landvolk, Landwirtschaftskammer, Unterer Naturschutzbehörde des Landkreises Peine, Gemeinde Wendeburg und Volkswagen bekannt gegeben worden.

Damit die Lastwagen auf das Gelände an der B214/ Ecke L 321 gelangen können, soll die Landesstraße in Richtung Osten an der Kreuzung mit der B 214 eine Linksabbieger-Spur erhalten. Dafür müsste die Straße verbreitet werden. „Wenn die Straße sowieso verbreitert wird, ist vorstellbar, dass der Radweg auch bis in die Ortschaft Harvesse hinein verlängert wird“, meint Menzel. Zudem habe der Abwasserverband Braunschweig signalisiert, die Spritzschutzhecke an der Landesstraße von zehn auf sieben Meter verschmälern zu können.

Dies war bislang ein Problem: Durch die Spritzschutzhecke des Abwasserverbands war nicht genügend Platz für einen Radweg (PAZ berichtete). Ob dies wasserrechtlich zulässig sei, müsse nun der Landkreis Peine klären.

Neben den verkehrstechnischen Fragen ging es auch um Ausgleichsflächen für das Zentrum. Während diejenigen für die Abwasserverregnung bereits feststehen - sie liegen bei Eickenrode - werde über die Kompensationsflächen für das Zentrum noch diskutiert. Ein großer Teil des naturschutzrechtlichen Ausgleichs soll auf dem Gelände des Zentrums erfolgen, ein weiterer Teil an den Randflächen der Bahnstrecke. Zudem soll es aber auch noch eine externe Ausgleichsfläche geben. Das bislang hierfür ins Auge gefasste Gelände habe sich als ungeeignet erwiesen, berichtet Menzel: „Es handelt sich um hochproduktiven Boden, der in Wald umgewandelt würde.“ Daher sei nun die Verabredung getroffen worden, dass die Landwirtschaft gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde nach geeigneten Flächen suche.

Die Befürchtung, dass durch die Verbreiterung der Straße für die Zufahrt zum Logistik-Zentrum weitere landwirtschaftliche Flächen wegfallen, habe sich nicht bestätigt, so Menzel.

Derzeit befasse sich der Zweckverband mit den landesplanerischen Stellungnahmen. Die Entscheidung, ob es ein Raumordnungsverfahren gibt, fällt in Kürze. Insgesamt beurteilt Menzel die Entwicklung positiv: „Es ist ein sehr schönes Ergebnis. Das Vorhaben nimmt Fahrt auf.“

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