Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Storchenberingung wird zur Rettungsaktion

Vechelde Storchenberingung wird zur Rettungsaktion

Vechelde. Ein kleiner Storch musste gestern in Vechelde aus einem Nest in rund elf Metern Höhe gerettet werden. Eigentlich sollten er und seine vier Geschwister nur beringt werden, doch das fünfte Tier war so schwach, dass es von Helfern in das Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde gebracht wurde.

Voriger Artikel
Bestattungen werden in Lengede teurer
Nächster Artikel
Gelungener Kreiswettbewerb der Jugendwehren

Kleines Bild: Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig. Großes Bild: Die Jungstörche bekommen Wasser.

Quelle: mir/ Hans-Wilhelm Schrader

„Das Kleinste wurde nicht mehr gefüttert“, berichtete der Weißstorchbetreuer für den Landkreis Peine, Georg Fiedler, vor Ort. „Außerdem wurde es von den Eltern mit dem Schnabel traktiert.“ Für Fiedler ein Zeichen, dass es schlecht um das junge Storchenkind stand.

Doch die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig - beim ersten Anlauf erreichte der extra von der Firma Boels Rental aus Salzgitter gemietete Hubwagen, den die Gemeinde Vechelde und Naturfreund Karl-Reiner Jeffe finanziert hatten, die Höhe nicht, im zweiten Anlauf versagte das Stromaggregat.

Doch die Helfer gaben nicht auf, ein neues Stromaggregat wurde besorgt und ein neuer Anlauf gewagt. Diesmal mit Erfolg. Der kleinste Storch konnte sicher geborgen und ins Nabu-Artenschutzzentrum gebracht werden, wo er aufgepäppelt und später wieder freigelassen werden soll. Fiedler attestierte ihm gute Überlebenschancen.

Als Ursache für den schlechten Zustand des kleinen Storchs nannte Fiedler das knappe Nahrungsangebot aufgrund der Hitze sowie, dass die Eier in ein bis zwei Tagen Abstand gelegt werden und die Störche auch in diesem Abstand schlüpfen. „So ist der Fünfte ins Hintertreffen geraten.“

Seine vier Geschwister durften im Nest bleiben und erhielten Ringe. Durch die Beringung kann man ihren Lebensweg verfolgen - denn durch ein starkes Fernrohr lassen sich die Nummern auf dem Ring entziffern. „So kann man erfahren, wo sich die Störche, die hier geboren werden, ansiedeln und woher die Störche kommen, die hier nisten“, erklärt Fiedler. Auch Informationen über Zugwege und zurückgelegte Entfernung lassen sich auf diese Weise gewinnen.

Eine vorherige Beringungsaktion mit der Feuerwehr war gescheitert, da das Fahrzeug auf dem vom Regen aufgeweichten Untergrund eingesackt war.

mir

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lengede/Vechelde/Wendeburg

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung