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Stoll-Chef: "Wir sind auf Wachstums-Kurs"

Lengede Stoll-Chef: "Wir sind auf Wachstums-Kurs"

Broistedt. Am Mittwoch hatte die PAZ berichtet, dass der Broistedter Frontladerspezialist Stoll eine eigene Vertriebsgesellschaft in Frankreich gründen will - jetzt spricht erstmals Geschäftsführer Sven Reinke über den Deal. Er will Stoll als „Global Player“ in der Landmaschinen-Industrie etablieren.

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Die Firma Stoll ist als einer der größten Arbeitgeber der Region Dauergast auf Agrarmessen.

Quelle: Archiv

„Wir hatten viele Jahre zusammen mit dem Unternehmen Lemken eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft in Frankreich, waren da aber der deutlich kleinere Partner“, sagt Sven Reinke, Geschäftsführer der Wilhelm-Stoll-Maschinenfabrik in Broistedt. Nun wolle man eine eigene Vertriebsgesellschaft in Frankreich gründen, um so auch den Umsatz auf dem größten Agrarmarkt Europas zu erhöhen. Das ehrgeizige Ziel: Die Anzahl der verkauften Frontlader soll verdoppelt werden, derzeit verkauft das Broistedter Unternehmen etwa 700 Frontlader in Frankreich.

„Wir fahren einen klaren Wachstumskurs“, erklärt Reinke die Strategie des Unternehmens. Dazu gehöre neben der Vertriebsgesellschaft auch die Erschließung neuer Märkte: Seit einiger Zeit verkauft Stoll seine Frontlader etwa auch in Südkorea. „Wir sind ein Global Player auf dem Weltmarkt der Landmaschinen-Industrie und wollen diesen Status noch ausbauen“, sagt der Geschäftsführer.

Momentan mache das Unternehmen 50 Prozent des Umsatzes in Deutschland und 50 Prozent im Ausland. Mittelfristig solle der Umsatz im Ausland deutlich gesteigert werden, die USA und Indien seien „interessante Märkte“, wie Reinke erklärt. Und dieser Wachstumskurs komme immer dem Werk in Broistedt zugute, betont der Geschäftsführer, da dort die Frontlader schließlich gefertigt würden.

Allgemein sieht Reinke das Unternehmen nach etlichen Schwierigkeiten in den vergangenen Jahrzehnten nun deutlich gefestigt. „Die Fokussierung auf die Frontlader vor Jahren war der definitiv richtige Schritt, außerdem sind wir nun deutlich professioneller aufgestellt als in der Vergangenheit“, sagt der Geschäftsführer. „Wir sind quasi jetzt ein ganz anderes Unternehmen als noch vor drei, vier Jahren.“

Ein wichtiger Baustein dabei sei auch die Übernahme der Wilhelm-Stoll-Maschinenfabrik durch die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Deutsche Mittelstand Beteiligungen Ende 2012 gewesen. Die Entscheidung, eine neue Vertriebsgesellschaft in Frankreich zu gründen, sei jedoch schon vor der Übernahme gefallen, betont Reinke.

mu

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