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Störche brüten im Landkreis Peine

Wendeburg Störche brüten im Landkreis Peine

Wendeburg. Das Peiner Land scheint ein gutes Aufzuchtgebiet für Störche zu sein: So wurden aus Harvesse nun gleich fünf Jungstörche gemeldet. Aber das sind nicht die einzigen jungen Weißstörche im Landkreis.

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Nachwuchs über den Dächern: Immer mehr Störche brüten im Landkreis Peine.

Quelle: A

Wendeburg. In Wendezelle, Zweidorf, Vöhrum, Vechelde und weiteren Ortschaften wurde auch reichlich Nachwuchs vermeldet.

„Vor 20 Jahren waren hier in der Region noch fast gar keine Störche zu finden. Jetzt werden es immer mehr. Es wäre wirklich toll, wenn alle fünf Jungstörche in Harvesse durchkämen“, erzählt der Ortsvorsteher Heiko Jacke.

„Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Störche zurzeit in der Region brüten. Wenn die Wetterlage stabil bleibt, können wir davon ausgehen, dass die meisten Jungtiere durchkommen“, erklärt der Storchenbeauftragte des Landkreises Peine, Georg Fiedler. Die warmen Temperaturen und auch der geringe Niederschlag biete dafür gute Voraussetzungen. „Es findet in der Region Wendeburg definitiv eine Verdichtung statt. Fünf junge Störche in Harvesse, vier Jungtiere in Wendeburg, weitere vier Jungstörche in Wendezelle, und auch in Zweidorf gab es Nachwuchs.“

In den ersten Wochen ernähren die Storcheneltern ihre Junge noch mit Würmern, Käfern und anderen kleinen Tieren. Nach etwa drei bis vier Wochen können die Jungstörche aber schon Feldmäuse und Frösche essen. „Der Mai ist schon ziemlich trocken, aber durch die vielen bewässerten Felder und die Wasserrückhaltebecken finden die Störche in den ersten Wochen genug Nahrung. Danach ist es eher wichtig, dass es nicht zu kalt und regnerisch wird. Feldmäuse finden die Störche auch, wenn es trocken bleibt“, sagt Fiedler der PAZ.

„Im Landkreis gibt es viele Vogelpaare mit jahrelanger Bruterfahrung. Sie kennen die Nester, die Partner und vor allem die Region. Sie können so viel Nachwuchs bekommen, weil sie wissen, wo sie das Futter für die hungrigen Schnäbel finden können.“

Wie viele der Störche durchkommen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ab Juli sind die Vögel oft groß genug, sich selbst zu versorgen.

tik

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