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Stadt Braunschweig statt Hildesheim?

Vechelde/Wendeburg Stadt Braunschweig statt Hildesheim?

Vechelde/Wendeburg. „Wenn der Landkreis Peine fusioniert, ist es für die Gemeinde Vechelde zweitrangig, mit wem er dies tut. Entscheidend ist, dass die Gemeinde eigenständig bleibt“, sagt Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) zu den Fusionsplänen des Landkreises Peine (PAZ berichtete).

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Wie denkt man in den Rathäusern der Gemeinde Vechelde (Bild) und der Gemeinde Wendeburg über die Fusionspläne des Landkreises Peine? Die PAZ sprach mit den Bürgermeistern Hartmut Marotz und Gerd Albrecht.

Quelle: A

Allerdings hat der Vechelder Verwaltungschef große Sorge, dass die Gemeinde Vechelde bei einer Fusion mit dem Landkreis Hildesheim übrig bleiben könnte „und der Stadt Braunschweig in die Arme fällt“. In diesem Fall würde Vechelde seine Eigenständigkeit verlieren und wäre „ein beliebiger Stadtteil von Braunschweig“, erläutert er.

Diese Bedenken teilt sein Bürgermeisterkollege Gerd Albrecht (CDU) aus der Nachbargemeinde Wendeburg: „Wenn wir Richtung Braunschweig gehen, würde das bedeuten, dass wir die Gemeinde Wendeburg aufgeben. Dann gäbe es keine eigene Planungs- und Finanzhoheit mehr und die Bürgernähe wird geschwächt“, beschreibt er die Situation, sollte sich der Landkreis Peine infolge einer Fusion mit dem Landkreis Hildesheim aufsplitten. Denn viele Wendeburger orientierten sich historisch bedingt nach Braunschweig. Eine Fusion mit Hildesheim sei schwer zu vermitteln.

„Wichtig ist, dass sich alle Einwohner gut aufgehoben fühlen“, betont Albrecht. „Man muss sie befragen, was sie wollen, ihnen aber auch deutlich machen, was es bedeutet, wenn wir nach Braunschweig gehen sollten.“

Dass die Gemeinde Wendeburg attraktiv für Braunschweig wäre, daran hat der Bürgermeister keine Zweifel. Doch aus Sicht der Gemeinde gebe es keinen Grund für eine Fusion: „Wir stehen gut da, haben eine leistungsfähige Verwaltung und eine gute Infrastruktur“, so Albrecht.

Kritik übt der Wendeburger Bürgermeister an dem Vorgehen des Landkreises: „Die Fusionspläne kamen für mich völlig überraschend. Ich weiß nicht, ob das ein fairer Umgang mit den Gemeinden ist.“

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