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Sporthalle wird nicht zur Mehrzweckhalle

Neubrück Sporthalle wird nicht zur Mehrzweckhalle

Neubrück. Der Umbau der Neubrücker Sporthalle zur Mehrzweckhalle ist vom Tisch. Grund sind die Kosten von mehr als 350000 Euro. Und auch der vom Ortsrat gewünschte Zebrastreifen vor der Sporthalle wird nicht kommen, heißt es jetzt aus der Wendeburger Verwaltung.

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Der Umbau zur Mehrzweckhalle kommt nicht, dafür haben Gemeinde und Landkreis eine Kompromiss-Lösung gefunden: Ortsbürgermeister Bernd Lippe (SPD) vor der Neubrücker Sporthalle.

Quelle: web

„Wir hätten es natürlich schon gern anders“, sagt Ortsbürgermeister Bernd Lippe zu den gescheiterten Umbauplänen. „Wir sind am Ostrand der Gemeinde Wendeburg und wollen sehen, dass in unserer Ortschaft auch etwas passiert.“ Dennoch sieht der SPD-Politiker auch die Kosten: „Es muss finanzier- und machbar sein.“

350000 bis 400000 Euro hätte der Umbau der Sporthalle zur Mehrzweckhalle gekostet - ohne den gewünschten und bereits wieder verworfenen Wirtschaftsraum, schätzt Bauamtsleiter Jürgen Wittig. „Wir müssten die Holzdecke abnehmen und die Wandverkleidung nach Feuerklasse 30 ausstatten.“

Stattdessen hat nun die Gemeinde Wendeburg mit dem Landkreis Peine eine andere Lösung gefunden: „Wir haben vom Landkreis das Okay bekommen, die Halle für zwei Veranstaltungen im Jahr als Mehrzweckhalle nutzen zu können“, erklärt der Bauamtsleiter. Dafür müssen jedoch noch einige Vorgaben erfüllt werden: So muss in die Halle ein Lichtband eingebaut werden, das sich automatisch öffnet, und auch die Türen müssen verbreitert werden. Dafür fallen Kosten von etwa 90000 bis 95000 Euro an. Zudem müsse die Gemeinde für die Veranstaltungen in der Halle jeweils einen Bauantrag beim Landkreis stellen, so Wittig. Nach seiner Auskunft sollen die Arbeiten in den Sommerferien umgesetzt werden.

„Im Großen und Ganzen kommen wir damit hin“, sagt Ortsbürgermeister Lippe. „Unser Volksfest können wir im Zelt feiern.“ Statt des Wirtschaftsraums werde nun über die Beschaffung einer mobilen Theke nachgedacht.

Auch auf einen Zebrastreifen vor der Sporthalle hofft der Ortsrat vergeblich: „Die für einen Zebrastreifen nötigen Zahlen von Personen und Fahrzeugen werden dort nicht erreicht“, erklärte Ordnungsamtsleiter Hans-Werner Bussewitz auf PAZ-Anfrage. Daher habe der für die Kreisstraße zuständige Landkreis diesen bereits abgelehnt. Auch den Bau einer Querungshilfe hält Bussewitz für unwahrscheinlich.

web

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