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Sporthalle: Löst sich rot-grüne Ratsgruppe auf?

Bortfeld Sporthalle: Löst sich rot-grüne Ratsgruppe auf?

Wendeburg. Für politische Verwerfungen sorgt in Wendeburg die Sporthalle. Nachdem die Grünen-Fraktion, die im Gemeinderat eine Gruppe mit der SPD bildet, sich im Alleingang nun überraschend für einen Hallenneubau ausspricht, steht die künftige Zusammenarbeit beider Fraktionen auf dem Prüfstand.

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Ein Zankapfel der Politik: Die Sporthalle Bortfeld.

Quelle: Foto: Archiv

„Wir haben am Mittwochabend eine Sonderfraktionssitzung anberaumt, in der entschieden wird, wie wir auf das Vorgehen der Grünen reagieren“, sagte SPD-Fraktionschef Ludwig Thiemann gegenüber der PAZ.

Die Grünen, die vorher wie die SPD für die Sanierung der Halle votiert hatten, sind umgeschwenkt und sprechen sich nun für einen Neubau aus (PAZ berichtete). Sie begründen dies damit, dass „neue Fakten eine Sanierung nicht zulassen“ und nennen zum einen die für einen Neubau deutlich niedrigeren Mehrkosten, als bisher angenommen, sowie die für eine Sanierung im geplanten Ausmaß ungeeignete Statik. Konkret geht es dabei um einen Trennvorhang, den die Grünen zur Teilung der Halle in zwei Felder anbringen wollten.

Dass die Grünen nun umschwenken, stößt bei Thiemann auf Unverständnis: „Sie haben nicht mit uns gesprochen, offenbar zählt bei ihnen die Gruppe nicht so viel.“

Ob von dem Trennvorhang für die Halle bereits vor der jüngsten Ratssitzung die Rede war, wie die Grünen betonen, oder nicht, spielt für Thiemann keine Rolle. Fakt sei: In dem gefassten Ratsbeschluss zur Sanierung der Halle, der sich auf ein Gutachten von Carsten Grobe bezieht, sei keine Rede von einem Trennvorhang.

Dass durch die Kehrtwende der Grünen möglicherweise der Bürgerentscheid zur Halle überflüssig wird, bedauert der SPD-Mann, der nach wie vor eine Sanierung befürwortet: „Ein Bürgerentscheid ist ein urdemokratisches Konstrukt, man muss ihn durchlaufen lassen.“ Er sei der Meinung, dass die Mehrheit der Einwohner der Gemeinde Wendeburg gegen den Neubau stimmen würde. „Die Turnhalle ist 41 Jahre alt und soll einfach abgerissen werden, um dem Handballsport zu frönen“, kritisiert er.

Ob es zum Bürgerentscheid kommt, hängt davon ab, ob eine der Fraktionen eine außerordentliche Ratssitzung beantragt, in der auf Grundlage der Formulierung des Bürgerentscheids der Neubau der Halle beschlossen wird. Bislang sei in der Verwaltung kein entsprechender Antrag eingegangen, teilte der allgemeine Bürgermeistervertreter Jürgen Wittig mit.

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