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Sporthalle: Am Dienstag wird abgestimmt

Bortfeld Sporthalle: Am Dienstag wird abgestimmt

Bortfeld. Die Zukunft der Sporthalle in Bortfeld steht auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Wendeburg am kommenden Dienstag, 12. Mai. Sie findet ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

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Dass mit der Sporthalle in Bortfeld etwas passieren muss, ist allgemeiner Konsens. Doch über das „Was“ ist im Gemeinderat eine heftige Kontroverse entbrannt.

Quelle: A

Für eine Sanierung spricht sich die Gruppe SPD und Bündnis 90/Die Grünen aus, die CDU favorisiert einen Neubau (siehe Kasten.). Im Juni 2014 war in geheimer Abstimmung mit der denkbar knappen Mehrheit von einer Stimme der Neubau beschlossen worden. Doch damit ist die Gruppe nicht zufrieden, sie stellt für die bevorstehende Sitzung den Antrag, den Ratsbeschluss aufzuheben und neu zu fassen.

In der Begründung durch Ludwig Thiemann (SPD) und Julian von Frisch (Grüne) heißt es: „Seit mehr als sechs Monaten ist es der Gemeindeverwaltung nicht gelungen, uns plausibel darzulegen, dass eine zusätzliche Verschuldung für den Neubau der Sporthalle verantwortbar ist“. Um Lösungen für die Erstellung des Nachtragshaushalts 2015 zu finden, müsse der Beschluss aufgehoben werden.

Kein Verständnis für diese Position hat die CDU. „Seit der Fassung dieses Ratsbeschlusses gibt es keine neuen Erkenntnisse, die eine neue Abstimmung rechtfertigen“, teilte die Fraktion gestern in einer vom Fraktionsvorsitzenden Sigurt Grobe unterzeichneten Pressemitteilung mit. Zudem sehen sie den Vorstoß der SPD als Verstoß gegen das Demokratieprinzip an.

Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) ist der Meinung, dass die Gemeinde ihre „Hausaufgaben“ in den vergangenen Monaten gemacht hat. „Wir haben Konzepte entwickelt, wie die teurere Halle finanziert werden kann. Dazu gehört zum Beispiel die Ausweisung und Selbstvermarktung und -erschließung von Baugrundstücken“, erklärt er. Dieses Konzept sei auch mit der Kommunalaufsicht abgesprochen.

Zudem wurde ein Ingenieurbüro ermittelt, das den Neubau für 2,7 oder für 2,2 Millionen Euro - wenn auf den Niedrigenergie-Standard verzichtet wird - realisieren kann (statt wie zunächst geplant für 3,4 Millionen Euro).

Der gesamte Rat war im April darüber informiert worden und es wurde eine Fahrt angeboten, auf der zwei vergleichbare Hallen angeschaut werden konnten. „Leider haben von der Gruppe SPD/Grüne daran nur sehr wenige Mitglieder teilgenommen“, bedauert der Bürgermeister.

wos

INFO

Die drei Modelle

Nach Einschätzung von Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) ist der Ausgang der Ratssitzung am kommenden Dienstag völlig offen. Da die Kosten für die Sporthalle erst im Nachtragshaushalt berücksichtigt werden (PAZ berichtete), bereitet die Gemeindeverwaltung deshalb Entwürfe für drei mögliche Entscheidungen vor.

Möglich sind folgende Optionen: der Neubau der Halle nach Passivhausstandard (Kostenpunkt 2,7 Millionen Euro), der Neubau nach Energieeinsparverordnung (2,2 Millionen Euro) oder die Sanierung der bestehenden Halle (1,4 Millionen Euro).

wos

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