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„Spielhallen-Bande“: Prozessauftakt

Wendeburg „Spielhallen-Bande“: Prozessauftakt

Braunschweig/Wendeburg. Im Landgericht Braunschweig fand gestern der Auftakt zum Prozess der „Spielhallen-Bande“ statt. Vor Gericht verantworten müssen sich sechs Rumänen im Alter zwischen 26 und 37 Jahren und eine Frau (28) wegen des Vorwurfs des Bandendiebstahls. Ihnen drohen lange Haftstrafen.

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Landgericht Braunschweig: Hier wurde verhandelt.

Quelle: Foto: Archiv

Die als „Spielhallen-Bande“ bekannt gewordenen Täter waren unter anderem im Mai 2015 in Wendeburg in eine Spielhalle eingestiegen (PAZ berichtete). Dort erbeuteten sie Wechselautomaten mit 6000 Euro Bargeld. Bei zwölf angeklagten Diebstählen in Königsluther, Velpke, Bitterfeld, Staßfurt, Celle, Wendeburg, Bergen, Lehre, Garbsen, Wolfsburg und Nienhagen erbeutete die Bande, die in wechselnder Besetzung auf Tour war, rund 160 000 Euro.

Bei ihren Einbrüchen von März bis Juli 2015 hinterließen sie ein Bild der Verwüstung. Es entstand ein Sachschaden von rund 90 000 Euro. Grund dafür: sie hatten im Juni 2015 einen Toyota Hilux in Staßfurt entwendet und fuhren mit diesem bei den Spielhallen in die Glastüren, rissen mit Werkzeugen brachial Spiel- und Wechselautomaten aus den Wänden und transportieren diese in einen zuvor ausgespähten Wald. Dort brachen sie die Automaten auf.

Nach dem Verlesen der Anklage beantragte eine Verteidigerin ein Rechtsgespräch, da sich kein Angeklagter äußern wollte. Außer die 28-Jährige, der Beihilfe vorgeworfen wird, da sie den männlichen Angeklagten eine Unterkunft verschafft habe und am Absetzen des Münzgeldes beteiligt gewesen sei. Ihr Anwalt ließ verlauten, sie habe nichts von den Straftaten gewusst. Das Gericht folgte dem Antrag und unterbrach die Sitzung. Die Angeklagten, die jeweiligen Verteidiger und Dolmetscher fanden zu einem gemeinsamen Gespräch zum weiteren Vorgehen zusammen. Nach einer rund eineinhalbstündigen Unterbrechung beschloss das Gericht, das Verfahren bis zum 12. Februar zu unterbrechen, damit weitere Rechtsgespräche der Anwälte geführt werden können.

Auf die Spur der Bande kamen die Ermittler durch Zeugenaussagen und eine intensive Beobachtung, auch beim letzten Coup in Bitterfeld. Danach nahmen sie die Bande in der angemieteten Wohnung fest.

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