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Spiel mit Licht und selbstgebaute Luftmobile

Vechelde Spiel mit Licht und selbstgebaute Luftmobile

Vechelde. Eine Gestalt mit einem weißen Schleier wankt über die Bühne, doch wo das Gesicht sein sollte, ist nur schwarze Leere: „Das sieht voll gruselig aus“, sagt Elin. Die Zehnjährige aus Sophiental probt mit fünf anderen Schülerinnen im Julius-Spiegelberg-Gymnasium (JSG) Vechelde unter der Leitung von Lehrerin Kristina Marotz für ein selbst ausgedachtes Schwarzlicht-Theaterstück.

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Tolle Effekte entstanden beim „Schwarzlicht-Theater“.

Quelle: web

Das Theater ist Teil des Vechelder Ateliertags, der gestern zum zweiten Mal im Gymnasium als gastgebende Schule stattfand. Rund 60 Schüler der vierten und fünften Klassen aus dem Landkreis Peine nahmen daran teil, um sich mit naturwissenschaftlichen Experimenten oder literarisch-künstlerischen Vorhaben zu beschäftigen.

Insgesamt neun Workshops hatten die Lehrkräfte des JSG, des Gymnasiums am Silberkamp, der Realschule Vechelde und der Grundschulen Wendeburg, Vechelde, Vallstedt und Wedtlenstedt, die sich zum Kooperationsverbund (Hoch-)Begabungsförderung zusammengeschlossen haben, vorbereitet. Dabei reichte das Angebot von Malerei und kreativem Schreiben bis hin zu physikalischen Experimenten und Löten.

Besonders groß war der Andrang beim Workshop „Luftmobile“ der Grundschule Wendeburg. „Es haben sich 19 Kinder angemeldet, hauptsächlich Jungen“, sagte Lehrerin Anne Jetzke. Unter Anleitung der Lehrkräfte bauten die Schüler aus Bierdeckeln und Strohhalmen, Trinkflaschen-Deckeln und Korken, Schaschlik-Spießen sowie Luftballons kleine Fahrzeuge, anhand derer das Rückstoß-Prinzip erläutert wurde. Zum Schluss gab es noch ein kleines Wettrennen, auf das sich die Schüler ganz besonders freuten: „Am Ende kann man testen, wie gut man das Fahrzeug gebaut hat“, zeigte sich Mika (10) aus Wedtlenstedt begeistert. Nachmittags freiwillig in die Schule gehen, findet er gut: „Es macht Spaß, etwas zu bauen.“ Und auch bei den Mädchen Amira (9), Clara (9) und Dana (10) aus Wendeburg kam das Luftmobil gut an.

Beim Ateliertag können die Schüler schon einmal in die Schule hineinschnuppern, die sie später vielleicht besuchen werden, erklärte Kooperationsverbunds-Sprecher Uwe Feyerabend. „Und auch die Lehrkräfte lernen sich untereinander kennen.“ Zum Abschluss wurden alle Projekte den Eltern und Mitschülern präsentiert.

web

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