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Sonnenberg: Empfangskomitee für die Islandpferde-Stafette

Vechelde Sonnenberg: Empfangskomitee für die Islandpferde-Stafette

Sonnenberg. Viel Sonnenschein erwartete die Islandpferde-Stafette bei ihrer Station in Sonnenberg. Der Ort machte seinem Namen alle Ehre und hatte dazu noch ein tolles Empfangskomitee zu bieten. Viele Besucher und Bewohner empfingen die zehn Reiter am Gestüt Sunnebarge von Familie Schellhorn.

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Mit nur ein ganz klein wenig Verspätung traf die Stafette in Sonnenberg ein.

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Die Stafette des Vereins Gandur Islandpferdefreunde, der seinen Sitz auf dem Gestüt Sunnebarge hat, kam aus dem Ort Wöhle bei Hildesheim, rund 30 Kilometer entfernt. Dort hatten sie den Stab von den Islandpferdefreunden Hildesheimer Wald erhalten, um ihn nach Sonnenberg zu bringen.

Von dort geht die Stafette weiter bis nach Berlin, wo im August die Islandpferde-Weltmeisterschaft stattfinden wird. Auf zwei weiteren Routen sind ebenfalls Reiter unterwegs, sodass beim Finale am Brandenburger Tor rund 300 Pferdefreunde mit ihren Tieren erwartet werden.

„Anlaufstellen wie das Gestüt der Familie Schellhorn sind dabei besonders wichtig“, erklärte Christian Eckert, Ressortleiter des Islandpferde-Reiter und Züchterverbands (IPZV) und Bundesfreizeitwart. Er koordinierte das Projekt auf deutschem Boden und ist selbst drei Etappen mitgeritten. Sonnenberg war für ihn und vier weitere Reiter die letzte Station.

Jedoch würden beim Verein Islandpferde Braunschweig und Burgdorf, der in Braunschweig seinen Sitz hat, wo der nächste Treffpunkt ist, wieder neue Reiter zur Stafette dazustoßen. So reißt der Strom der Reiter bis Berlin nicht ab.

„Für uns geht es dann weiter nach Heiligendorf bei Wolfsburg“, sagt Hilmar Künne vom Verein Islandpferde Braunschweig und Burgdorf.

Die Strecke zwischen Hildesheim und Braunschweig hatte Michael Cramer, erster Vorsitzender von Gandur, geplant. Viele Feld- und Waldwege hatten sie durchritten und die Landschaft genossen. Das Wohl des Pferdes stand stets an erster Stelle. Nur trainierte und körperlich fitte Islandpferde können eine solche Strecke bei heißen Temperaturen bewältigen.

Auch Vecheldes Bürgermeister Marotz zollte den Reitern und ihren Pferden Respekt: „Bei dieser Wärme so viele Kilometer zurückzulegen ist eine beachtliche Leistung.“ Ihm wurde von Christian Eckert der Stafettenstab überreicht.

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