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Seniorenpflegeheim: Bauantrag eingereicht

Wendeburg Seniorenpflegeheim: Bauantrag eingereicht

Wendeburg. Bis 2014 soll das neue Seniorenpflegeheim „Auewiesen“ am Wendezeller Ring in Wendeburg laut Vertrag zwischen der Gemeinde Wendeburg und dem Unternehmen Casanaprojekt errichtet sein - doch noch liegt das Baufeld brach, die Zeit wird langsam knapp.

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Hier soll das Seniorenpflegeheim „Auewiesen“ entstehen: Das Baufeld harrt der Dinge.

Quelle: cb

Fest steht: „Wir haben am 28. Februar den Bauantrag eingereicht“, sagt Mathias Helbsing, der im Auftrag der planenden Firma Casanaprojekt die Verhandlungen mit potentiellen Betreibern übernommen hat. Allerdings: „Der Antrag wurde in einer Form eingereicht, die wir so nicht ganz halten können“, so Helbsing. Derzeit werde über Alternativen verhandelt - mehr Details wollte er nicht nennen.

Im Juli vergangenen Jahres war die Arbeiterwohlfahrt Braunschweig als Betreiber des Seniorenpflegeheims abgesprungen, danach war es still geworden um das Sieben-Millionen-Euro-Projekt. Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) gibt sich nach wie vor zuversichtlich. Sollte Casanaprojekt das Heim jedoch nicht - wie vertraglich festgelegt - bis 2014 realisieren können, will die Gemeinde selbst tätig werden: „Wir werden nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern versuchen, einen Investor zu finden oder das Projekt selbst umzusetzen“, sagt Albrecht. Denn das Heim sei eine wichtige Infrastrukturmaßnahme. „Wir haben zwar einige Angebote an Betreutem Wohnen und bald auch Tagespflegeplätze, aber das reicht nicht aus“, sagt der Verwaltungschef im Hinblick auf den demografischen Wandel. „Und wir wollen, dass die Einwohner, die seit 80 Jahren in Wendeburg leben, auch hier bleiben können.“

Doch vorerst seien der Gemeinde die Hände gebunden - bis 2014 läuft der Vertrag mit Casanaprojekt. Erst dann kann sie den vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufheben. Vertraglich geregelt ist auch die Koppelung des Pflegeheim-Neubaus an den Abriss des ehemaligen Fleischereigebäudes am Wendezeller Ring. Dort hatte sich eine rechtsgerichtete Gruppe getroffen. „Wir nehmen aber derzeit nicht wahr, dass dort Treffen stattfinden“, so Albrecht. Um dies auch in Zukunft auszuschließen sowie aus optischen Gründen bestehe weiterhin großes Interesse am Abriss. Während Gemeinderat und Verwaltung das Vorhaben befürworteten, war es in der Bevölkerung - vor allem bei den Anwohnern - heftig umstritten.

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