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Selbstbestimmtes Wohnen im Alter: Dr. Henning Scherf sprach in Lengede

Lengede Selbstbestimmtes Wohnen im Alter: Dr. Henning Scherf sprach in Lengede

Lengede. Der ehemalige Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf stellte gestern Abend im Lengeder Bürgerhaus seine Ideen für Wohnformen im Alter vor. Scherf, Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas und die zahlreichen Besucher sprachen gemeinsam über Möglichkeiten in der Gemeinde.

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Zahlreiche Gäste lauschten den Ausführungen des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Dr. Henning Scherf.

Quelle: im

Scherfs sehr offene und bürgernahe Art kam bei den etwa 140 Gästen, die er persönlich mit Handschlag begrüßte, sehr gut an. Zu Beginn wies er auf die deutlich gestiegene Lebenszeit hin. Diese habe in den vergangenen 100 Jahren um 50 Jahre zugenommen. „Kinder, die heute geboren werden, werden ein Durchschnittsalter von 100 Jahren erreichen“, so Scherf.

Da niemand im Alter abgeschoben werden möchte, ist das Altern in den eigenen vier Wänden oft die Idealvorstellung. Scherf kritisiert allerdings die Vereinsamung im Alter, wenn der Partner verstorben ist. Auch entsprechen viele Wohnungen nicht einem altersgerechten Standard.

Scherf lebt zusammen mit einigen Freunden seit langer Zeit in einer Wohngemeinschaft, in der auch genügend Freiraum für eigene Aktivitäten bleibe. „Wir unterstützen uns in jeder Hinsicht, niemand ist allein.“ Wenn ein Pflegefall eintrete, versorge die Wohngemeinschaft den Betroffenen gemeinsam.

Derartige Wohngemeinschaften könnten laut Scherf ihren Platz in leer stehenden Gebäuden finden. Er machte den großen Handlungsbedarf deutlich, warnte aber auch vor vorschnellen Entscheidungen.

„Lengede hat eine Tagespflege, ein kommunales Senioren-Servicebüro und einen Generationentreff“, erklärte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas in einem Beitrag. Die Möglichkeit für selbstbestimmtes Wohnen im Alter sei ein großes Thema, über das diskutiert werde. Bürger führten als großes Potential das katholische Wohnheim im Kernort an, in dem knapp 40 Wohnungen sowie eine Küche und ein Saal zur Verfügung stehen.

Baas zeigte größere Sympathien für diese außergewöhnlicheren Wohnformen, als für herkömmliche Wohnheime. „Es gibt viele Ideen“, sagte der Verwaltungs-Chef.

mea

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