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Schwedische Baukultur im Lengeder Rathaus

Lengede Schwedische Baukultur im Lengeder Rathaus

Lengede. Seit dem ersten Adventswochenende kann in Lengede die Wanderausstellung „Bautraditionen und Gebäudepflege“ der schwedischen Partnergemeinde Alvesta besucht werden.

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Die Wanderausstellung „Bautraditionen und Gebäudepflege“.

Quelle: mea

Im Lengeder Rathaus können sich die Besucher über schwedische Bautraditionen und das Landleben früherer Zeiten in der Region Småland informieren.

Und auch die Dauerausstellung „Das Wunder von Lengede“ ist nun wieder im Rathaus zu sehen. Sie war kürzlich als Leihgabe in der schwedischen Gemeinde zu Gast (PAZ berichtete).

Der Ausstellungsverantwortliche Anders Olsson und die Ausstellungsarchitektin Katinka Schartau erklären in ihrem schriftlichen Grußwort: „Wir haben die Hoffnung, dass diese Bilder und Fragmente zu einem Besuch nach Småland locken.“ Oft verbinde man mit der Region die roten Holzhäuser und ein mühsames Leben auf steiniger Erde. Der rote Fassadenanstrich „Falu Rödfärg“ wird dabei übrigens seit dem 17. Jahrhundert eingesetzt und ist ein Nebenprodukt der Kupfergewinnung. Seine wasserabweisenden Eigenschaften schützen die Fassaden, was vor allem während des Holzmangels im 18. Jahrhundert ein großer Vorteil war. Seit dem 18. Jahrhundert kamen auch immer häufiger Leinölfarben zum Einsatz, die den klassischen Anstrich aber nicht verdrängten.

Traditionell ist im südschwedischen Waldgebiet die Blockhaustechnik die verbreitetste Bauart. Flache Dächer werden in Schweden bei Wohnhäusern häufig verwendet. Steilere Dächer werden dort vor allem mit Stroh gedeckt. Die Fenster der Häuser haben sich sehr verändert und geben deshalb Aufschluss über die Erbauungszeit.

Beim Instandsetzen von Bauteilen, Sanierungs- oder Umbauarbeiten solle stets vor allem auf den Einsatz traditioneller Materialien geachtet werden. Neben einiger baugeschichtlicher Hintergründe wird in der Ausstellung auch das etwa zehn Kilometer von Alvesta entfernte Dorf Härlöv betrachtet. Dieses ist für seine typische Landschaft aus kleinen Ackern bekannt und liegt am See Furen. Auch hier ist eine alte Baukultur zu beobachten. Neben einem Fischwettbewerb, der Walpurgisfeier und Golfwettbewerben darf natürlich die traditionelle Mittsommerfeier bei den Dorfveranstaltungen nicht fehlen.

mea

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