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Schulweg: Es gibt Alternativen zum „Taxi Mama“

Lengede Schulweg: Es gibt Alternativen zum „Taxi Mama“

Lengede. Der Schulweg ist für einige Kinder umständlich oder gar gefährlich gestaltet. Das Problem thematisierte der Ortsverband Fuhsetal des Bündnis 90/Die Grünen im Bürgerhaus Lengede. Allerdings war die Resonanz gering: Nur zwei Interessierte waren gekommen.

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Stefanie Weigand (l.) und Susanne Menge (stehend) beim Themenabend zur Problematik langer und umständlicher Wege für Grundschüler.

Quelle: jak

Unter dem Motto „Kurze Beine - Lange Wege“ schilderte der Ortsverband die Schulwegsituation an den Lengeder Grundschulen und lud alle Einwohner zu einer gemeinsamen Lösungsentwicklung ein.

Eröffnet und moderiert wurde die Informations- und Diskussionsveranstaltung von Stefanie Weigand, der Sprecherin des Ortsverbandes. „Wir möchten Probleme ansprechen, die unsere direkte Umgebung betreffen, und die Einwohner dazu anregen, sich am Lösungsprozess aktiv zu beteiligen“, erklärte Weigand.

Die Problemlage wurde von Dr. Bernd Hauck aus Broistedt geschildert. Er zeigte einen typischen Schulweg aus einem Neubaugebiet und veranschaulichte in Bildern die schwierigen Situationen. Neben den bis zu 1,6 Kilometer weiten Entfernungen bemängelte Hauck zahlreiche unbefestigte Wege und die spärliche Beleuchtung. Die Situation kennen auch die Eltern, die deswegen dazu neigen, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Die Folgen aus dem Prinzip „Taxi Mama“ ist eine erhöhte Umweltbelastung und eine weitere Gefahr für die Kinder: Durch den Verkehr vor den Grundschulen ergeben sich oft unübersichtliche und gefährliche Situationen.

In einem zweiten Vortrag sprach Susanne Menge, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, Alternativen zum „Taxi Mama“ an. Denkbar seien unter anderem Schnellbuslinien oder ein Bürger-Auto. Auch das „Walking-Bus-Prinzip“ beleuchtete Susanne Menge. Gemeint ist ein organisiertes System, bei dem Eltern in abwechselnd Kindergruppen auf dem Schulweg begleiten.

Um gemeinsame Lösungswege zu finden, schlug Menge einen runden Tisch vor. Hier sollen sich Betroffene, Eltern, Politiker und beteiligte Unternehmen zusammensetzen. Im Anschluss an die Vorträge hatten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, Probleme oder Anregungen zu äußern und mögliche Lösungen zu entwickeln.

jak

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