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Schülertransport: Kreis arbeitet an Lösung

Vechelde Schülertransport: Kreis arbeitet an Lösung

Vechelde. Es tut sich etwas in Sachen Schülertransport: Nachdem sich Eltern sowohl an den Kreistag als auch den Vechelder Rat gewandt hatten und schlimme Zustände bei der Busbeförderung zur IGS Lengede geschildert hatten, haben Kreis und Gemeinde Vechelde reagiert: So wird etwa ein Unterstand an der Haltestelle „Realschule Vechelde“ geschaffen.

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Schülertransport: Werden die Fahr- und Wartezeiten zur IGS Lengede bald kürzer? Der Kreis sucht nach Lösungen.

Quelle: A

Von der Haltestelle der Realschule werden Schüler aus den Gemeinden Vechelde, Lahstedt und Wendeburg gesammelt zur IGS Lengede gebracht. Eltern hatten kritisiert, dass es dort keinen Unterstand gebe. Das soll sich ändern.

„Um für ausreichend Unterstellmöglichkeiten zu sorgen, wird derzeit ein ehemaliger Fahrradständer baulich umgestaltet“, teilt Kreissprecher Henrik Kühn mit. Dieser habe eine überbaute Fläche von etwa 50 Quadratmetern und ermögliche das Einsehen der 15 Meter entfernten Haltestelle. Drei Seiten des Unterstandes sollen mit Holz und Lichtausschnitten verkleidet werden. „Leider fielen erste fertiggestellte Arbeiten gerade in der Nacht zu Mittwoch Vandalismus und offensichtlicher Zerstörungswut zum Opfer“, bedauert Kühn.

Im Bedarfsfall stehe auch das Forum des Gymnasiums als Unterstellmöglichkeit zur Verfügung.

Hinsichtlich der von den Elternvertreter kritisierten langen Warte- und Fahrzeiten zur IGS erklärt der Kreissprecher: „Ein Gespräch mit Elternvertretern ist mittlerweile erfolgt, bei dem wir dahingehend übereingekommen sind, weiterhin nach Lösungen zu suchen.“ Hinsichtlich der Wartezeiten sei auch die Arbeitsgruppe ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) einbezogen, die sich mit der Gesamtkonzeption befasse.

Auch die Gemeinde Vechelde will in die Bresche springen, sollte der umgebaute Unterstand für die Schüler nicht ausreichen: „Wir würden dann ein Wartehäuschen errichten“, erklärt Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) auf PAZ-Anfrage. Die Kosten von rund 80000 Euro könnten zu 70 Prozent aus Mitteln des Bundes gefördert werden. Letztendlich entscheide im Bedarfsfall der Rat oder der Verwaltungsausschuss. „Wir gehen aber davon aus, dass der Unterstand reicht, da sich die Schülerzahlen durch eine Verbesserung der Fahrzeiten reduzieren würden“, so Marotz. Derzeit seien es 200 Schüler, die dort auf den Bus warteten.

Auch an der Haltestelle „Ohestraße“ in Bettmar will die Gemeinde Abhilfe schaffen. Hier hatten Elternvertreter die mangelhafte Absicherung kritisiert. Nun soll auf der Ostseite der K 71 zwischen Bettmar und Sierße ein Wartehaus gebaut sowie eine Laterne aufgestellt werden. Kosten: 5000 Euro. In sechs bis acht Wochen soll das Häuschen fertig sein.

web

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