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Schülertransport: Eltern suchten Hilfe bei Rat

Vechelde Schülertransport: Eltern suchten Hilfe bei Rat

Vechelde. Zu lange Fahrzeiten, zu lange Wartezeiten, kein Unterstand, keine Aufsicht: Schlimme Zustände bei der Schülerbeförderung schilderten Vertreter von Schulelternräten der IGS Lengede, der Vechelder Realschule und des Gymnasiums im Vechelder Gemeinderat. Dort sicherte man ihnen spontan Unterstützung zu.

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Bushaltestelle an der Realschule Vechelde: Von hier fahren Schüler aus Vechelde, Wendeburg und Lahstedt zur IGS Lengede.

Quelle: web

Dreh- und Angelpunkt der Beschwerden ist die Bushaltestelle der Realschule. Von dort werden Schüler aus den Gemeinden Vechelde, Lahstedt und Wendeburg gesammelt zur IGS Lengede gebracht, berichteten die Eltern in der Einwohnerfragestunde.

Doch gebe es weder Unterstand, noch Beleuchtung oder Aufsicht, sagte Petra Hinrichs vom Schulelternrat der IGS Lengede. Auch die Wartezeiten auf den Bus von bis zu 30 Minuten seien unzumutbar.

Marc Becker, stellvertretender Vorsitzender des Schulelternrats der IGS Lengede, sagte: „Der Schulweg darf maximal 60 Minuten dauern. Aber die Kinder aus Sonnenberg sind 89 Minuten unterwegs.“ Zudem sei die IGS erst ab der zweiten Stunde verlässlich, da aber zu dieser Zeit kein Bus fahre, seien die Kinder gezwungen, zur ersten Stunde zu fahren. Auch dem Kreistag hätten sie diese Probleme bereits vorgetragen.

Elke Behme, Elternvertreterin des Gymnasium Vechelde, berichtete von Busverspätungen, die auch durch Staus infolge der Ampelschaltung an der Kreuzung in Vechelde entstünden. Und Manuela Lindgren von der Realschule Vechelde kritisierte die mangelhafte Absicherung der Bushaltestelle „Ohestraße“ in Bettmar.

Während CDU und Grüne keine Zusagen machen und zuerst ein Gespräch der Eltern mit dem Ersten Kreisrat Henning Heiß abwarten wollten, sicherte SPD-Fraktionsvorsitzender und Kreistagsmitglied Romec Manns spontan Unterstützung zu: „Ich fordere den Landrat auf, dass es eine Vorlage für den Kreistag gibt, den Schülerverkehr so zu organisieren, dass es nicht mehr zu so langen Wartezeiten kommt.“ Der Kreis müsse notfalls zusätzliches Geld für den Schülertransport bereitstellen, andernfalls werde das Problem nicht gelöst.

web

Bürgermeister Marotz: „Erbost über Landkreis-Auskunft“

Auch seitens der Gemeinde gab es Unterstützung: So versprach Bürgermeister Hartmut Marotz, dem Verwaltungsausschuss vorzuschlagen, als Sofortmaßnahme an der Realschule eine behelfsmäßige Unterstellmöglichkeit zu schaffen und zu finanzieren – vorausgesetzt, der Landkreis als Eigentümer der Schule stimme zu. „Ich bin erbost, dass sich der Landkreis auf die formaljuristische Seite stellt“, sagte Marotz. Zwar sei die Gemeinde für den öffentlichen Personennahverkehr wie auch die Haltestellen zuständig, der Landkreis jedoch für den Schülerverkehr.

Schnelle Abhilfe sagte Marotz auch hinsichtlich der Haltestelle „Ohestraße“ zu. So werde derzeit diskutiert, die Haltestelle ins Dorf zu verlegen. Auch bei der Haltestelle am Mühlengelände in Bettmar wolle die Gemeinde nochmals beim Kreis vorstellig werden, um auf der Kreisstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu erreichen, und auch bei der Ampelkreuzung wolle sich die Gemeinde wiederholt an die Straßenverkehrsbehörde wenden. Bei der Fahrzeit und Aufsicht sei allerdings der Kreis die richtige Adresse.

web

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