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Schülerbeförderung: Für Montag ist Demo geplant

Vechelde Schülerbeförderung: Für Montag ist Demo geplant

Vechelde. Große Unzufriedenheit herrscht bezüglich der Schülerbeförderung nach Vechelde. Nun wollen die Betroffenen den Zustand nicht länger schweigend hinnehmen, sondern sich lautstark zu Wort melden - bei einer Demonstration, die am Montag, 23. Februar, um 8 Uhr am Julius-Spiegelberg-Gymnasium (JSG) beginnt.

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Unter anderem um überfüllte Schulbusse und lange Fahrtzeiten geht es bei der Demo am Montag in Vechelde.

Quelle: A

Unter anderem geht es um unzumutbar lange Fahrtzeiten für den Schulweg. Vor allem Eltern von Meerdorfer Schülern beschweren sich über die langen Fahrzeiten. Der Bus zur ersten Stunde fährt beispielsweise bereits um 6.31 Uhr und braucht für die 13 Kilometer nach Vechelde aufgrund der Fahrtstrecke derzeit rund 40 Minuten, nach der neunten Stunde sind es sogar mehr als 60 Minuten.

Ein zweiter Bus startet um 7.09 Uhr in Meerdorf und hat eine wesentlich kürzere Fahrtzeit nach Vechelde. Er kommt aber knapp zu spät an, um pünktlich im Unterricht zu sein, und darf außerdem nur von den Kindern genutzt werden, die zur IGS nach Lengede fahren, nicht aber von den Gymnasiasten.

„Seit spätestens 2011 finden auf Initiative der Elternvertreter des JSG immer wieder Gespräche mit dem Landkreis statt. Dennoch kommt es unverändert zu Verspätungen, übervollen Bussen, stehengelassenen Schülern und Beförderungszeiten von über 60 Minuten pro Weg“, heißt es in einer Pressemitteilung des Schulelternratsvorstands.

Abhilfe würde aus dessen Sicht eine Neustrukturierung der Fahrtrouten mit veränderten Schulanfangszeiten schaffen. Ein Anlauf hierzu zum Schuljahr 2014/15 sei am Versäumnis des Landkreises gescheitert, auch die Schulen im Verantwortungsbereich der Gemeinde Wendeburg in die Planungen einzubeziehen.

„Die Thematik hinsichtlich voller Busse ist uns bekannt und war vor einigen Tagen Inhalt eines Gesprächs mit Elternvertretern, Busunternehmen und der Gemeinde Wendeburg. Eine Lösung konnte unter Hinzuziehung eines Busses für den freigestellten Schülerverkehr gefunden werden“, sagte Kreis-Sprecher Henrik Kühn gestern auf Nachfrage der PAZ. Eine Änderung der Schulanfangszeiten sei im Übrigen daran gescheitert, dass die Grundschulen im Bereich der Gemeinde Wendeburg sich hiermit nicht einverstanden erklärt hätten, so Kühn.

wos

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