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Schüler nahmen am Berufsparcours teil

Vechelde Schüler nahmen am Berufsparcours teil

Für die Mädchen und Jungen des achten Jahrgangs begann das zweite Schulhalbjahr an der Realschule Vechelde mit Projekttagen zur Berufsorientierung.

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Handgeschicklichkeit wurde an den Stationen gefordert.

Quelle: Foto: oh

Vechelde. Im Raum herrscht eine entspannte Lernatmosphäre. Klaus Volkmann vom Pro Aktiv Center (BBg-Peine) freut sich über die gute Zusammenarbeit mit der Realschule: „Die Schüler sind motiviert dabei. Jeder gibt sein bestes und ist bei den Stationen hoch konzentriert.“ Die Achtklässler erproben ihre Fähigkeiten anhand ganz unterschiedlicher berufsbezogener Aufgaben.

Christian aus der Klasse 8b macht der Parcours sichtlich Spaß: „So etwas habe ich vorher noch nie gemacht. Man kann sich ausprobieren und erfährt dadurch viel über seine eigenen Talente, Interessen und Stärken.“ Jede Station erfordert unterschiedliche Fähigkeiten, wie etwa Handgeschicklichkeit, Wahrnehmungsvermögen, Konzentration oder genaues Arbeiten. „Dadurch werden die Jugendlichen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt und wir können sie entsprechend ihren Stärken fördern“, erklärt Realschullehrer Hans-Jürgen Meyer, der die Kompetenzanalyse begleitet. „Dass wir uns nach jeder Aufgabe selbst bewerten dürfen“, finden Minea und Beyza (beide Klasse 8b) richtig gut. Sie sind gerade damit beschäftigt die IBAN auf einem Überweisungsträger korrekt auszufüllen. Danach kommt eine ganz andere Aufgabe auf sie zu: Sie sollen eine Rosenblüte modellieren. Im Nachbarraum wird mit Farbe, Holz und Metall gearbeitet. Lara und Lea testen gerade ihre Fähigkeiten beim sogenannten „Elchtest Geweih“. „Alle sind sehr intensiv dabei und können sich gut selbst bewerten,“ meint Begleiter Andreas Fischer, „wir beobachten die Jugendlichen und spiegeln ihnen auch ihre Sozialkompetenz.“

Aufbauend auf die gesammelten Erfahrungen beim TÜF-Parcours (Testen-Üben-Fördern) erwartet die Realschüler im Anschluss noch ein individueller Eignungstest am Computer, um die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen. Ihre Teamfähigkeit können die Realschüler schließlich am dritten Tag demonstrieren. Die Aufgabenstellung bleibt aber vorerst geheim. Am Ende des Projekts erfolgen einzeln geführte Auswertungsgespräche, zu denen auch die Eltern eingeladen sind. „Schön wäre es, wenn die Schüler durch das Projekt eine genauere Vorstellung von ihren eigenen Stärken und Interessen bekämen. Dies kann bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz für das Betriebspraktikum sehr hilfreich sein,“ sagt Realschullehrer Hans-Jürgen Meyer.

sip

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