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"Schmerzen nach einer Operation müssen nicht sein"

Wendeburg "Schmerzen nach einer Operation müssen nicht sein"

Wendeburg. Schmerzbehandlung nach Operationen und Darmkrebs standen im Mittelpunkt der beiden Vorträge bei der Vortragsreise des Klinikums Peine. Dozenten waren die beiden renommierten Ärzte aus dem Klinikum: Professor Dr. Jürgen Sorge und Dr. Peter Tarillion.

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Die Besucher bei den beiden Vorträgen in der Mensa der Aueschule Wendeburg.

Quelle: sz

Wie bereits an den anderen Tagen der Vortragsreise begrüßte Arturo Junge, der Geschäftsführende Direktor des Klinikums, die Zuhörer in der Mensa der Aueschule Wendeburg, indem er einen kurzen Abriss über dessen 125-jährige Geschichte gab. „In dieser Zeit hat sich die Bettenzahl von zehn auf 312 erhöht“, erklärte er.

80 Betten davon stehen in der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin, die Dr. Peter Tarillion leitet, dazu vier in der Palliativstation. „Doch Darmkrebs ist heilbar, wenn er früh genug erkannt wird“, betonte der Arzt und wies auf Ursachen für eine Erkrankung und die modernen Früherkennungsmethoden mittels einer Darmspiegelung hin. Zwar übernähme die Krankenkasse bei über 55-Jährigen die Kosten, doch lediglich 18 Prozent unterzögen sich der Untersuchung. „Dabei hat jeder dritte Mensch Polypen, aus denen sich irgendwann bösartige Geschwüre entwickeln können.“

Während Tarillion den Zuhörern interessante Bilder aus dem Inneren des Körpers zeigen konnte, malte Professor Dr. Jürgen Sorge den Besuchern mit Worten aus, welche Möglichkeiten es bei der Schmerzbehandlung nach Operationen gibt. „Wir haben in den letzten zehn, zwanzig Jahren viel dazugelernt“, erklärte der Mediziner.

Während früher nach der Devise „so wenig Schmerzmittel wie nötig“ verfahren worden sei, werden heute bereits vor und während einer Operation unterschiedliche Medikamente eingesetzt. Danach wird der Pegel des schmerzstillenden Mittels konstant gehalten und bei Bedarf gezielt mehr oder anderes gegeben. „Schmerzen nach der Operation müssen nicht sein“, versicherte er den Zuhörern.

Dazu sei im Peiner Klinikum mit Ärzten und Pflegekräften ein erfolgreiches Therapiekonzept entwickelt worden. Individuell könnten Patienten sogar nach einer Operation zudem ihren Medikamentenbedarf mit einer speziellen Schmerzmittelpumpe regeln.

sz

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