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Schacht Konrad: Erweiterungpläne vom Tisch

Vechelde Schacht Konrad: Erweiterungpläne vom Tisch

Peine/Salzgitter. Die Pläne zur Verdoppelung der Kapazitäten von Atommüll für das Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter sind endgültig vom Tisch. „Eine Erweiterung ist nicht geplant. Es gibt auch keine Diskussion mehr darüber“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König am Montag.

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Ein Wegweiser zum dahinter liegenden Schacht Konrad: Das hier geplante Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle ist höchst umstritten.

Quelle: Archiv

Im vergangenen Jahr hatte ein Entwurf des nationalen Entsorgungsplans für Aufruhr gesorgt, wonach sich in Deutschland die Menge der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle auf bis zu 600 000 Kubikmeter verdoppeln könnte. Das für diese Abfälle geplante Endlager Schacht Konrad ist bislang nur für 303 000 Kubikmeter genehmigt.

Zwar hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zwischenzeitlich erklärt, eine Erweiterung solle vermieden werden, endgültig ausgeschlossen hatte sie dies aber nicht.

Hintergrund: Im Schacht Konrad sollen 95 Prozent der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle aus deutschen Kernenergieanlagen eingelagert werden, sie machen aber nur ein Prozent der Radioaktivität aus. Für die restlichen hoch radioaktiven Abfälle soll bis 2031 ein Endlager gefunden werden.

Am heutigen Dienstag will Hendricks nach Salzgitter kommen, um vor Ort mit Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft über die Zukunft von Schacht Konrad zu sprechen (PAZ berichtete).

Das Endlager soll nach bisherigem Planungsstand bis spätestens 2022 in Betrieb gehen. In der Region - auch im Peiner Land - gibt es seit Jahren großen Widerstand gegen das Vorhaben. Erst im vergangenen Mai wurden mehr als 70 000 Unterschriften an das Bundesumweltministerium übergeben. Die Unterzeichner fordern einen Stopp aller Endlagerpläne und verweisen auf Sicherheitsbedenken.

wos/dpa

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