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SPD behält Mehrheit im Gemeinderat

Vechelde SPD behält Mehrheit im Gemeinderat

Vechelde. Nahezu unverändert bleibt der Gemeinderat in Vechelde. „Die Sitzverteilung bleibt gleich, und die SPD behält die Mehrheit“, stellt Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner (SPD) erfreut fest. Lediglich der Sitz des parteilosen Thomas Schellhorn wurde durch Waldemar Hänsel von der FDP ersetzt.

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Das Bürgerzentrum in Vechelde: Hier finden die Ratssitzungen der Gemeinde statt.

Bis auf die Grünen haben alle Parteien an Stimmen gewonnen. „Allerdings haben wir vier Mandate halten können - und das ist ein gutes Ergebnis“, sagt die derzeitige Fraktionssprecherin Doris Meyermann. Sie freut sich darauf, altbekannte Parteikollegen und auch neue, grüne Ratsmitglieder an ihrer Seite begrüßen zu dürfen. Einziger Wermutstropfen bei der Wahl sei für sie das Ergebnis der SPD. „Unser Ziel, die Mehrheit zu brechen, haben wir nicht erreicht. Damit laufen wir Gefahr, keine ökologische Wendung hervorrufen zu können“, moniert Meyermann.

Auch die FDP hatte darauf gehofft, der SPD einen Platz wegnehmen zu können. „Ich bin aber froh, überhaupt in den Rat gewählt worden zu sein - das war auch unser vorrangiges Ziel“, sagt Hänsel erleichtert. Er sehe es bislang noch nicht, sich mit einer Partei zusammenzuschließen. „Vorerst werde ich Einzelkämpfer bleiben“, gibt er bekannt.

Da sich bei der Sitzverteilung nichts verändert hat, wird die CDU auch wieder mit zehn Plätzen im Gemeinderat vertreten sein. Fraktionsmitglied Uwe Flamm freut sich auf den frischen Wind seiner neuen Parteikollegen und ist stolz auf die „bessere Kandidatenliste, als bei der vergangenen Wahl.“

Als großer Gewinner geht die SPD aus der Wahl hervor. Mit insgesamt 17 Sitzen können die Sozialdemokraten bei den künftigen Ratssitzungen im November erneut als stärkste Kraft antreten. „Ein bisschen mulmig war mir aber schon. Wir haben uns zwar die Mehrheit gewünscht aber nicht unbedingt damit gerechnet“, gibt der derzeitige Fraktionsvorsitzende Romec Manns zu. Er sehe die Entscheidung der Bürger nicht als selbstverständlich an. „In der vergangenen Kreistagswahl hat sich Vechelde klar für die CDU positioniert. Das zeugt von kritischen Wählern, schließlich hat sich die Gemeinde jetzt für die SPD entschieden“, stellt er fest. Er freut sich deshalb auch besonders über die gestiegene Wahlbeteiligung (61,5 Prozent). „Es hätten aber noch mehr sein können“, fügt Werner kritisch hinzu.

mgb

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