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Rostiges Hollandrad für einen Euro

Vechelde Rostiges Hollandrad für einen Euro

Vechelde. Schmuck, Handys, Fahrräder und vieles mehr kam am Sonnabend für kleines Geld unter dem Hammer. Vor dem ehemaligen Güterschuppen der Bahn in Vechelde wurden Fundsachen versteigert.

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... und zum Dritten: Auch Fahrräder kamen in Vechelde unter den Hammer.

Quelle: ju

„Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten - verkauft“, für einen Euro ging die Halskette an eine junge Frau, die Geldbörse, der Ring und verschiedene Handys fanden für ebenso günstige Preise interessierte Abnehmer aus Vechelde. „Privatleute kommen und haben einfach Spaß, oder Bastler ersteigern Dinge, die sie aufbereiten und später weiterverkaufen“, sagt Maik Burgdorf von der Gemeinde Vechelde, der die Versteigerung bei schönem Frühlingswetter am Bahnhof leitete.

Mit Witz und Charme pries er die Fundsachen an, die im vergangenen Jahr im Gemeindegebiet gefunden oder eingesammelt und von ihren Besitzern nicht abgeholt wurden. Großes Geld mache die Gemeinde mit der Versteigerung nicht, aber „die Sachen sind weg und die Vechelder freuen sich darüber“, sagt Burgdorf.

Besonderes Highlight an diesem Wochenende war ein Navigationsgerät, das für 30,50 Euro einen neuen Besitzer unter den etwa 50 Besuchern fand. Das war ein Preis, der erst bei der Versteigerung der Fahrräder überboten werden konnte. Ob Damenrad oder Kindergefährt, alt oder modern - für nahezu jeden Gebrauch war etwas dabei.

„Ich komme jedes Jahr und suche Räder, die ich aufbereiten kann oder die gute Ersatzteile liefern“, sagt Markus Hirsch aus Vechelde. Der 44-Jährige war mit seinem Sohn und dem Onkel zur Versteigerung gekommen und hatte etwas Spott einstecken müssen, als er das verrostete Hollandrad ohne Sattel für einen Euro ersteigerte. „Was niemand weiß ist, dass die alten Lampen äußerst selten sind und ich genau solche benötige.“ Mit drei Rädern für insgesamt 31 Euro ging Hirsch nach Hause. „Ich bin sehr zufrieden. Zwei der Räder werde ich für meine Kinder aufbereiten.“

Und auch Burgdorf und sein Team sind zufrieden. „Parallel war auch eine Versteigerung in Braunschweig, daher kamen nicht so viele Händler und die Preise blieben niedriger. Das ist schlecht für die Gemeindekasse, aber gut für die Privatbieter.“

ju

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