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Riesenandrang zum „Aerdaeppel-Fest“

Bodenstedt Riesenandrang zum „Aerdaeppel-Fest“

Bodenstedt. Genuss entscheidet sich oftmals auch an den Proportionen. Bei der Kartoffel ist das anders, jedenfalls beim diesjährigen Bodenstedter „Aeppel un’ Aerdaeppel-Fest“ auf dem Hof der „ZeitRäume Bodenstedt“.

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Die gutgelaunten Besucher in Bodenstedt genossen die verschiedenen Kartoffel- und Apfelspezialitäten.

Quelle: uj

Denn zu kulinarischen Leckerbissen verarbeitet, ist das Produkt in seiner ursprünglichen Form oft nicht mehr wiederzuerkennen.

Beispielsweise dann, wenn es sich aus einer unansehnlich sämig-farblose Masse in heißem Sonnenblumenöl gebacken zu einer Köstlichkeit verwandelt, die zu verkosten sich die Festbesucher in langen Schlangen geduldig anstellten.

Kartoffelpuffer, auch Reibekuchen (preußisch) oder Reiberdatschi (bayerisch) sind Vertrauenssache. Daher arbeiteten hinter den Verkaufstresen zahlreiche „zeitRäumliche“ Vertrauenspersonen im Akkord an der Herstellung des heißen Kartoffelgebäcks, um die Nachfrage der Fans nach der Geschmacksexplosion zu decken.

Und nicht nur das: Mehrere Zentner Kartoffeln und Äpfel haben die Kartoffel-Vertrauensfrauen im Vorfeld geschält, um dem erwarteten und tatsächlich eingetretenen Ansturm der Kundschaft gerecht zu werden.

Wer trotz der Verlockungen nicht warten wollte, kehrte der Puffergasse den Rücken und wendete sich einer anderen, allerdings nur Insidern bekannten Spezialität zu: „Kartoffel-Quark-Püfferchen“ nach dem Rezept der Bodenstedterin Doris Gast. Das Produkt erinnert an Pfannkuchen und empfiehlt sich hier als Dessert, wenn es auch im Hause Gast als delikate Hauptmahlzeit dient. Oder erst lieber eine Vorsuppe zur Einstimmung? Kartoffelsuppe nach Großmutterart, heiß und gut gewürzt. Oder vielleicht Kartoffelsalate unterschiedlicher Zubereitung, diesmal mit etwas Lachs statt des alltäglichen Würstchens?

Wer sich nach solch positiver Ernährungsbilanz an einem wenige Minuten alten Dirkektsaft aus Äpfeln oder Quitten laben möchte, konnte bei Maxi Mayer und ihrem Team bei der Herstellung zuschauen und auf Wunsch selbst Hand an der Obstpresse anlegen. Apropos Hand anlegen: Leni (10) aus Vallstedt hat ihre Eltern in die lange Schlange nach Kartoffelpuffern geschickt und überbrückte die Wartezeit beim „Malen mit dem langen Pinsel“.

Unterdessen herrschte an den Tischreihen beste Stimmung, Leni reibte sich nach Verzehr ihrer Puffer-Ration genießerisch den Magen und wünschte sich baldige Wiederholung - diesmal aber von Mamas Hand.

uj

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