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Rettungsaktion für Knoblauchkröten gestartet

Wendeburg Rettungsaktion für Knoblauchkröten gestartet

Bortfeld. Alarm an der Kiesgrube in Bortfeld: Dort leben unter anderem sehr seltene und daher streng geschützte Knoblauchkröten. Doch auch dort ist das Überleben in diesen Tagen für sie nicht leicht: Wegen der anhaltenden Trockenheit wird das Gewässer, in dem sich derzeit die Kaulquappen entwickeln, zu flach.

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Unter anderem die seltenen Knoblauchkröten brauchten schnelle Hilfe.

Quelle: oh

Um den Tieren zu helfen, machten jetzt Umweltschützer und die Freiwillige Feuerwehr Bortfeld gemeinsame Sache.

„Wir haben die Situation schon länger genau beobachtet“, berichtet der Peiner Amphibienschutzbeauftragte Harro Henke. Zunächst seien die kleineren temporären Wasserstellen im nördlichen Teil des Geländes ausgetrocknet. „Die dort lebenden Kaulquappen haben wir zum Teil mit Keschern, zum Teil mit Schaumkellen in mühsamer Arbeit abgeschöpft und in das Gewässer auf der Südseite gesetzt“, erklärt Henke den Einsatz der Umweltschützer.

Doch auch dort wird aufgrund der anhaltenden Trockenheit das Wasser knapp: Nur noch rund 25 Zentimeter habe die Tiefe in der vergangenen Woche betragen, am Sonntagabend waren es gar nur noch 20 Zentimeter. Um den Tieren zu helfen, hat Henke in Absprache mit dem Landkreis Peine als zuständiger Behörde mit der Freiwilligen Feuerwehr Bortfeld Kontakt aufgenommen.

„Natürlich helfen wir auch in solchen Fällen gern“, sagt Ortsbrandmeister Andreas Meyer im Gespräch mit der PAZ. Bereits zwei Einsätze hat es gegeben, zugeführt wurden beim ersten Mal 1800 Liter Wasser, beim zweiten Mal rund 5000 Liter.

Das Einbringen war nicht ganz einfach, denn den Untergrund und die Seitenränder der Wasserstelle bildet loser Sand, der leicht abgeschwemmt wird. Als optimal habe sich nach einigem Experimentieren der Einsatz eines Strahlrohrs mit Regnervorrichtung erwiesen, so Henke.

„Wenn unser Einsatz noch einmal nötig ist, stehen wir selbstverständlich wieder gern zur Verfügung. Das ist für uns keine große Sache“, betont Meyer sehr zur Freude von Henke - und sicher auch der Tausende Kaulquappen.

wos

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